Eigentlich gibt es genug Accelerators in Berlin. Hinter vielen stecken große Konzerne auf der Suche nach innovativen Startups. Das ist auch im Bereich Hardware nicht anders.

Der Accelerator AtomLeap will anders sein: Mit seinem achtwöchigen Programm will der Beschleuniger Hardware-Startups unabhängig fördern. Dafür bietet das Berliner Unternehmen nach eigenen Angaben Werkstätten, Beratung unter anderem für Prototyping, Vermittlung von Finanzierungen, rechtliche Unterstützung, Business Intelligence, Marketing und Vertrieb.

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Der sich noch in der Aufbauphase befindende Beschleuniger konnte sich bereits die Unterstützung von Unternehmen wie KPMG, Deutsche Bahn und IBB sichern. Wie genau diese aussieht, wird allerdings nicht verraten. Am Ende des Boot Camps bekommen die Gewinner externes Funding im Wert von 100.000 Euro.

Das erste Accelerator-Programm beginnt am 12. Juli und endet am 12. September. Bis zu acht Teams können sich für den Kurs bewerben, der unter dem Thema Internet of Things stattfindet. Es werden vor allem Teilnehmer gesucht, deren Produkt-Idee einen Sensorik-Fokus hat und die Welt nachhaltiger, verbundener oder gesünder gestaltet. Bewerben können sich Startups voraussichtlich ab Mitte März. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.

AtomLeap ist nicht der erste Hardware-Accelerator in Berlin. Hardware.co hat vor Kurzem ein Labor im Betahaus gestartet. Dort können Startups Test-Equipment, Werkzeuge und Maschinen benutzen. Hardware.co bietet auch ein Accelerator-Programm an. Dieses läuft allerdings nur über zwei Wochen.

Bild: © panthermedia.net / gualtiero boffi