Hamburg

Jan, Patrick und Sven (von links) – die Macher von „Heute in Hamburg“ an der Binnenalster.

Der Freizeit-Guide „Heute in Hamburg“ kann weitermachen. Retter in letzter Minute ist die Haspa Next, die Innovationsplattform der Hamburgischen Sparkasse. Das HiH-Team wird übernommen und entwickelt gemeinsam mit den Digitalspezialisten der Haspa Next einen neuen mobilen Service. Dieser soll bereits im Sommer vorgestellt werden. Bis dahin wird das Angebot von HiH in alter Form fortgeführt.

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„Wir haben uns gesucht und gefunden“, freut sich Haspa-Next-Geschäftsführer Tobias Lücke. „Unsere Entwickler arbeiten schon seit längerem an einem ambitionierten Digitalprojekt, das kurz vor dem Launch steht. Heute in Hamburg passt perfekt dazu und hat sich schon eine treue Fangemeinde aufgebaut. Wir profitieren von der existierenden Community.“ HiH-Mitgründer Patrick Henke: „Für Jan, Sven und mich ist Heute in Hamburg ein Herzensprojekt. Als wir vor vier Wochen das Ende ankündigen mussten, war das kein schöner Tag für uns. Jetzt sind wir voller Tatendrang.“

HiH soll ein Baustein eines neuen mobilen Angebotes für junge Hamburger werden. Ein personalisierter Begleiter für den Alltag, mit Features und Benefits aus den Bereichen Lifestyle und Freizeit. Die App soll losgelöst von Bankprodukten und mit Hamburgern für Hamburger entwickelt werden. Wie sich die Marke „Heute in Hamburg“ verändern wird, ist noch nicht klar.

Im Innovationslab Haspa Next arbeitet die Haspa-Gruppe an digitalen Innovationen außerhalb des Bankgeschäfts. Der Inkubator funktioniert wie ein eigenständiges Startup im Co-Working-Space am Rödingsmarkt und agiert dort als Teil der Hamburger Digital-Gemeinschaft. Gemeinsam mit dem Team von Heute in Hamburg arbeiten hier jetzt 10 Leute. Lücke gegenüber Gründerszene: „Wir planen derzeit keine weiteren Übernahmen. Aber die Übernahme von ,Heute in Hamburg‘ war ja auch nicht geplant.“

Foto: Heute in Hamburg