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Wenngleich das Berliner Unternehmen sMeet (www.smeet.com) eigentlich nur mit virtuellen Gütern handelt, ist das Investment von Hasso Plattner Ventures (HPV) und Partech durchaus real: Eine siebenstellige Summe geben die beiden Venture-Capitalists in Smeet.

So funktioniet sMeet

Smeet ist eine virtuelle Welt mit Social-Games-Elementen, in der Nutzer sich von überall mit anderen Menschen treffen und austauschen können. User erstellen sich einen eigenen Avatar und gestalten dessen Raum. Gleichzeitig können mit dem eigenen Avatar verschiedene virtuelle Welten erkundet werden, wo mit anderen Nutzern via Text und Voice-Chat kommuniziert wird.

Hasso Plattner Ventures finanziert das Unternehmen aus Berlin seit Ende 2006. Im Mai diesen Jahres gab es nun eine siebenstellige Finanzierungsrunde mit Hasso Plattner Ventures und Partech. Eran Davidson, CEO von Hasso Plattner Ventures, begründet das Investment mit dem Erfolg von Smeet bei der jungen Zielgruppe: „Smeets jugendliche Zielgruppe ist besonders anspruchsvoll und erwartet regelmäßige Neuerungen. Dass Smeet seine Userzahlen so kontinuierlich steigern kann, zeigt die Attraktivität und Vielseitigkeit des Produkts. Wir vertrauen auf den weiteren Erfolg.“

Expansionspläne bei sMeet

Derzeit wird Smeet nach eigenen Angaben in Frankreich, Italien, Griechenland, Polen, Spanien, Großbritannien und Lateinamerika genutzt. Das Kapital aus der Finanzierung soll eingesetzt werden, um das Produkt weiter auszubauen und die eigene Internationalisierung weiter voranzutreiben. Andreas Schlenker von Partech sieht gute Chancen hierfür: „Wir re-investieren in Smeet, weil wir hier nach einem starken Start große Wachstumspotentiale sehen, die vor allem auf der enormen Innovationskraft, dem guten Management-Team und dem Potential für ein hochprofitables, skalierbares und internationales Geschäftsmodell basieren.“

Insgesamt darf der Markt von sMeet wohl als herausfordernd bis schwierig charakterisiert werden. Verschiedene Anbieter haben sich an der 3D-Thematik bereits die Zähne ausgebissen und auch sMeet zählt nicht unbedingt zu den StartUps, die die Thematik salonfähig gemacht hätten. Vor allem hat Investor HPV in Sachen B2C-Internet-Unternehmen bisher einen eher mäßigen Track-Record. Investorenseitig attraktiv wären für Smeet trafficstarke B2C-Portale, mit denen sich Kooperationen anschieben ließen. So aber muss viel Kreativität und Akquisepower her, um Smeet weiter stark wachsen zu lassen – zumindest am nötigen Kleingeld fehlt es ja aber momentan nicht.

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