Höhle der Löwen

Die Juroren der Startup-Show mit Doo-Gründer Frank Thelen (Mitte)

Das sind die Teilnehmer der ersten Löwen-Sendung

Eine Woche noch, dann brüllen die Löwen: Am Dienstag, 19. August, startet die Startup-Show, die von Sony Pictures produziert wurde und auf dem Kölner Privatsender Vox ausgestrahlt werden wird. In der Startupszene ist „Die Höhle der Löwen“ schon bestimmendes Gesprächsthema – und immer neue Details aus dem TV-Format werden öffentlich.

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So wird in der ersten Folge der Berliner Geldbeutel-Shop CrispyWallet sein Glück versuchen. Die beiden Gründer David Hagenkötter und Marvin Metzke wollen für ihre Portemonnaies aus recycelten Flaschen und Plastiktüten 100.000 Euro von der Investorenjury, immerhin 20 Prozent der Unternehmensanteile würden sie dafür abgeben.

Doch Doo-Gründer Frank Thelen haut den beiden Jungunternehmern ihr Konzept um die Ohren: „Diese Portemonnaies interessieren mich überhaupt nicht. Ich glaube, ihr seid heute auf dem völlig falschen Markt.“ Er denkt eher an Verpackungen für Smartphones und Laptops. „Ich will das Produkt völlig anders vermarkten.“ Und macht den Gründern das wenig lukrative Angebot, gemeinsam mit einem weiteren Jury-Mitglied 100.000 Euro zu investieren – und sich dafür jeweils 20 Prozent der Anteile zu sichern. „Und dann werden wir das Ding auf eine Rakete setzen und euch genau zeigen, wie es funktioniert.“

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Weitere Teilnehmer der ersten Sendung sind Michael Brümmer, Erfinder der Autotürkralle Brümmi Easysafe, der Süßigkeiten-Shop Zuckerzahn, der Kosmetik- und Kleidungsproduzent QMilk und die Saunavermietung Sauna Spaß.

In der Szene sorgt die Sendung nach dem Vorbild der US-Serie Shark Tank für viel Gesprächsstoff. Food.de-Gründer Karsten Schaal lobt auf Deutsche Startups, die Sendung könne das Klischee widerlegen, „dass die Gründer von Startups größenwahnsinnige, jugendliche Programmierer“ seien. Claude Ritter von Book a Tiger würde hingegen nicht an der Show teilnehmen wollen: „Gerade für ein junges Startup in der Seed-Phase ist es wichtig, sich intensiv dem Aufbau und Ausbau des Geschäftsmodells zu widmen.“

Für die erste Folge ist in Berlin sogar ein Public Viewung der Sendung geplant – der Entrepreneurs Club Berlin lädt in die Räume des Telekom-Inkubators Hubraum.

Einen knapp fünfminutigen Trailer hat Jury-Mitglied und Event-Unternehmer Jochen Schweizer auf YouTube hochgeladen:

Bild: Philip Artelt