Philipp Kreibohm erzählt Gründungsgeschichte

Die Zahlen, die im Sommer über Rockets Hofinvestor Kinnevik an die Öffentlichkeit gelangten, waren enttäuschend: Umsatzwachstum hinter den Erwartungen, Gesamtbewertung um 100 Millionen Euro reduziert. Das Online-Möbelhaus Home24 war von dem hoch gehängten Ziel, einmal Ikea abzuhängen, weit entfernt. Im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin „Der Handel“ gibt sich Mitgründer Philipp Kreibohm nun dennoch zuversichtlich: „Wir werden immer profitabler“, verkündet Kreibohm dort, und das, obwohl „im Moment Wachstum wichtiger als Profitabilität“ sei. „Aber das wird sich natürlich irgendwann ändern.“ Noch schreibt Home24 allerdings keine schwarzen Zahlen.

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Kreibohm verweist zudem stolz auf die niedrige Rücksendequote seines Unternehmens, die bei „unter zehn Prozent“ liege. Gleichzeitig machten rund 40 Prozent des Geschäfts sperrige Produkte wie Polstermöbel oder Betten aus.

Der Home24-Geschäftsführer erzählt auch von den Anfängen des Versandhandels – und wieso er gerade im Möbelgeschäft aktiv wurde: Nachdem er bei Rocket Internet „alle zwei bis drei Monate neue Projekte gestartet“ habe, wollte er sich „nach einem langfristigen Vorhaben“ umschauen. Also habe er „untersucht, welche großen stationären Märkte im Internet noch nicht angemessen abgedeckt werden“. Die Wahl fiel auf das Geschäft mit Möbeln. Kreibohm und Mitgründer Felix Jahn orienterten sich an der Nachfrage zu bestimmten Produkten – und starteten dannn Nischenshops zum Verkauf von Lampen, Gartenmöbel oder Kinderwägen. Im April 2012 wurde das Geschäft unter der Marke Home24 zusammengefasst.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von HALDANE MARTIN