Teraki team

Die drei Teraki-Gründer: Daniel Richart, Edouard Rozan and Markus Kopf (v.l.n.r.)

Teraki sagt unnützen Daten den Kampf an. Das Unternehmen entwickelt Software zur Selektion relevanter Daten für das Internet der Dinge (IoT). Konkret sollen dadurch etwa 90 Prozent der Daten, die von Sensoren für das Internet der Dinge erfasst werden, wegfallen, verspricht das Startup.

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Die kleinere Datenmenge bringe – laut Teraki – gleich mehrere Vorteile mit sich: Zum einen sollen Applikationen aus dem Bereich IoT so die Übertragungs- und Verarbeitungszeit von Datensätzen verkürzen und Speicheranforderungen verringern können. Das senke den Energieverbrauch von Endgeräten um mindestens 50 Prozent, so die Berliner. Zum anderen kann die Privatsphäre des Kunden geschützt werden, indem Daten bei der Übertragung an den Server gefiltert oder verschlüsselt werden.

Die Software kümmert sich nicht nur um die Auswahl, der zu übertragenden Daten. Sie rekonstruiert diese zu vollen Datensätzen und macht sie für die Visualisierung und Analyse nutzbar. „Datenanalysten verbringen 60 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, aus großen Datensätzen relevante Zahlen und Fakten herauszufiltern“, meint Gründer Daniel Richart. „Durch Teraki können sie stattdessen direkt mit ihrer eigentlichen Arbeit loslegen: der Analyse und dem Nutzbarmachen von Daten.“

Teraki wurde im März dieses Jahres gegründet und ist nun für neun bis zwölf Monate Teil des Hubraums. Der Telekom-Inkubator investiert üblicherweise 300.000 Euro in seine Unternehmen. Auch im Falle von Teraki soll ein niedriger sechsstelliger Betrag geflossen sein, Hubraum ist der einzige Investor.

Der Inkubator nahm zuletzt mit M2MGO ein Startup aus dem Bereich des Internets der Dinge auf. „Die Zukunft ist digital und das Internet der Dinge ebnet uns den Weg dorthin“, kommentiert Hubraum-Leiter Peter Borchers die jüngsten Zuwächse.

Bild: Teraki/Hubraum