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IBB Beteiligungsgesellschaft zieht positive Bilanz für 2013

Die landeseigene Investitionsbank Berlin kann über die IBB Beteiligungsgesellschaft in Zukunft noch mehr Wagniskapital vergeben: Der Tochtergesellschaft der Förderbank werden für die kommenden sechs Jahre insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen, das sind 18 Millionen mehr als in der nun ablaufenden Förderperiode seit 2007.

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Das Geld kommt in gleichen Teilen vom Land Berlin sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, einem Fördertöpf der Europäischen Union, und fließt den beiden derzeit investierenden VC-Fonds der IBB Beteiligungsgesellschaft zu: dem VC Fonds Technologie Berlin sowie dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin. Beide Fonds investieren bis zu 1,5 Millionen Euro in der ersten Finanzierungsrunde, bei späteren Runden erhöhen sie auf bis zu drei Millionen – jeweils unter der Voraussetzung, dass sich private Investoren in mindestens gleicher Höhe beteiligen.

Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) äußerte am Freitag die Hoffnung, dass jungen Berliner Unternehmern sogar „die siebenfache Summe als frisches Kapital für Unternehmen zur Verfügung stehen“ werde, weil die IBB-Gelder private Investitionen hebeln würden.

Marco Zeller, einer der Geschäftsführer der IBB Beteiligungsgesellschaft, zog eine positive Bilanz für 2013: Mit insgesamt 12,6 Millionen Euro investierte die IBB Beteiligungsgesellschaft 500.000 Euro mehr als im Vorjahr, die Anzahl der Finanzierungsrunden blieb mit 50 ungefähr auf Vorjahresniveau. Rechnet man den Mitteleinsatz der anderen bei diesen Runden beteiligten Finanzierungspartner hinzu, so ergibt sich eine Investitionshöhe von 91 Millionen Euro – das sind knapp 30 Millionen mehr als 2012 und das beste Ergebnis seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008.

IBB-Gelder gingen 2013 zum Beispiel an die Lese-App Blinkist, an das digitale Laborbuch Labfolder oder die Messaging-App Zoobe.

Bild: IBB