So sehen die Coworking-Plätze im Werk1 in München aus

Deutschland hat einen neuen Startup-Beschleuniger: den W1 Forward InsurTech Accelerator. Gesucht werden Jungunternehmen aus dem Versicherungsbereich. Das Programm wird vom Münchner Inkubator Werk1 durchgeführt. Partner sind zehn große Versicherungsgesellschaften wie die Allianz und Munich Re sowie das bayerische Wirtschafts- und Technologieministerium.

Die Zahl der Insurtech- und Fintech-Startups wächst – um nicht selbst disruptet zu werden, bauen einige traditionelle Banken schon auf Acceleratoren und Innovationszentren. Damit sollen die Ideen der Startups in das herkömmliche Bankengeschäft einfließen. Auch der neue Accelerator dürfte diesen Ansatz verfolgen.

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Bis zum 22. Mai können sich Gründer mit ihren Geschäftsideen bewerben. Das Programm, das im Juni starten soll, dauert sechs Monate. Die Startups bekommen Sachleistungen im Gegenwert von 80.000 Euro, aber kein Cash. Dafür müssen sie auch keine Anteile abgeben. Zu dem Programm gehören Trainings mit internationalen Coaches, die teils aus den USA anreisen werden, und Arbeitsplätze im Werk1. Laut dem Accelerator gehören zu den Mentoren auch C-Level-Vertreter aller zehn Partner-Versicherungen.

Ein Gremium mit mehr als 20 Köpfen wird die Bewerbungen bewerten. Darunter sind Vertreter der Versicherungen und von Werk1, aber auch einige CEOs erfolgreicher Startups sowie Investoren. Zehn Jungunternehmen werden zum Pitch eingeladen, fünf werden im Juni ins Programm aufgenommen. Der nächste Batch ist für Februar 2017 geplant.

Bild: Werk1