Internationalisierung - Deutsche Bank

Going global: Wachstum über Ländergrenzen hinaus

Die vernetzte Welt bietet einen schier unendlich großen Markt. Startups sollten deswegen bereits von Anfang an in internationalen Dimensionen denken, um ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können. Natürlich ist der Gang auf das globale Business-Parkett mit einigen Herausforderungen verbunden, denn Auslandsmärkte funktionieren einfach anders als Inlandsmärkte.

Mit einer gründlichen Vorbereitung und einem strategischen Rundumblick stehen die Erfolgsaussichten für die Mission Internationalisierung jedoch grundsätzlich gut. Wie gehen Startups dieses Projekt am besten an?

Auswandern im Alleingang?

Jeder Gründer weiß, wie wertvoll Branchenkontakte oder Mentoren sind. Auch bei der Internationalisierung ist es hilfreich, sich mit Experten zusammenzutun, die einen bei wichtigen Vorhaben und Entscheidungen begleiten. Experten-Support sollte hier auf jeden Fall auch für finanzielle Angelegenheiten mit ins Boot geholt werden.

Auf die Unterstützung des Finanz-Managements von Startups mit Expansionsplänen hat sich eine Initiative spezialisiert: die Startup-Teams der Deutschen Bank. Die Teams arbeiten in mittlerweile sieben deutschen Städten gemeinsam mit Gründern an ihren Wachstumszielen. Mit einem interdisziplinären Ansatz liefern die Teams ihnen wichtigen fachlichen Input – und zeigen komplexe Themengebiete auf, die den jungen Unternehmen bis dato vielleicht gar nicht bewusst waren.

Alle Informationen zu den Startup-Teams finden Gründer hier.

Das Berliner Team wird von Milos Spiridonovic geleitet. „Im Großen und Ganzen ist es natürlich die durchdachte Handhabe aller Geschäftsangelegenheiten, die für einen gelungenen Business-Start im Ausland sorgt“, sagt er. „Aber: Damit Startups erfolgreich in ferne Gefilde expandieren und dort skalieren können, müssen vor allem auch die finanziellen Weichen gestellt werden.“

Genau hier kommen die Startup-Teams ins Spiel. Inwiefern können sie expansionsfreudige junge Unternehmen unterstützen?

Beyond Banking – Beratung bei der Internationalisierung

1. Internationale Marktanalyse und Risiko-Management

Sorgfalt in der Zielmarktauswahl ist ein absolutes Muss. Denn ist ein Produkt auf dem heimischen Markt erfolgreich, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass dies auch woanders der Fall ist.

Die Startup-Teams beraten Gründer bei der Marktanalyse und im Risiko-Management. Denn internationale Handelsgeschäfte sind äußerst komplex und mit Risiken wie zum Beispiel Währungsschwankungen verbunden. „Zu jedem Land gibt es Risk Reports, die wirtschaftliche und politische Risiken darlegen. Wir können den Startups durch diese Research-Ergebnisse zeigen, mit welchen Währungs- oder Zinsrisiken sie zu rechnen haben und wie sie Außenhandelsaktivitäten operativ steuern“, so Spiridonovic. Durch ihr zusätzliches Know-how über regulatorische und rechtliche Rahmenbestimmungen teilen die Teams mit den Startups außerdem wichtige Expertise in puncto Marktbesonderheiten.

Wer mehr zum Thema Internationalisierung und den Startup-Teams der Deutschen Bank erfahren möchte, kann sich gerne direkt an Milos Spiridonovic wenden.

2. Aufbau von Netzwerken – auch in finanzieller Hinsicht

Die Deutsche Bank kann als global agierende Bank Synergieeffekte bieten. Da wäre beispielsweise der Zugang zu relevanten Ökosystemen in den verschiedenen Ländern. „Wir haben ja weltweite Niederlassungen. Ist ein Startup am neuen Business-Standort vor Ort, können wir ihm schnell Kontakte zu interessanten Gesprächspartnern herstellen – wie etwa zu Mitarbeitern, die mit großen Firmenkunden arbeiten“, erzählt Spiridonovic.

Des Weiteren arbeitet die Deutsche Bank als strategischer Partner mit Programmen zusammen, die Startups bei der Internationalisierung begleiten, unter anderem mit dem German Accelerator. Hier gibt es einen regen Wissenstransfer: Die Startup-Teams können als Türenöffner fungieren und die Aufmerksamkeit von Gründern mit globalen Wachstumsambitionen auf zahlreiche weitere Programme lenken, wie zum Beispiel auf die GABA-Initiative STEP NYC oder Projekte in der Bay Area. Mit den weltweiten Innovation Labs, in denen gemeinsam mit Startups an neuen digitalen Produkten getüftelt wird, schafft die Deutsche Bank zusätzliche Vernetzungsmöglichkeiten.

3. Globales Cash-Management

Wie funktioniert eigentlich der Geldverkehr im neuen Land? Wie behandelt man komplexer werdende Zahlungsströme? Und welche Banking-Lösungen braucht man? „Beim Cash Management geht es um Themen wie E-Banking, Liquiditätsmanagement, Berichtswesen, Kapitalmarkt-Readiness, Wachstumsfinanzierung – oder auch ganz einfach um Konten und Firmenkreditkarten“, erklärt Spiridonovic. Die internationale Zahlungsverkehrsabwicklung sollte mit Weitblick geschehen, damit die jungen Unternehmen erfolgreich an neuen Märkten agieren können. Die Startup-Teams geben den Gründern hier Tipps, wie sie ihr Cash-Management am effizientesten und sichersten aufstellen, um nachhaltig skalieren zu können.

4. Das Tagesgeschäft

Worauf legen ausländische Banken eigentlich ihr Augenmerk, wenn es um junge Firmenkunden geht? Startups müssen einige Compliance-Anforderungen erfüllen. Sie können den Banken diesen Prüfungsprozess allerdings vereinfachen, indem sie ihnen ihr Business-Modell und ihre Shareholder-Struktur ganz klar darlegen. „Ein stets transparenter Cap Table sowie ein proaktives Bescheid geben, wenn eine neue Finanzierungsrunde ansteht und neue Investoren mit einsteigen, schafft Vertrauen bei der ausländischen Bank“, so Spiridonovic.

Und es mag vielleicht trivial erscheinen, aber Startups sollten ihrer Bank stets mitteilen, wer für welche Aktionen berechtigt ist, damit es keine bösen Überraschungen gibt, wenn jemand mal nicht da ist und wichtige Transaktionen durchgeführt werden müssen. „Das sind die Szenen des alltäglichen Lebens – das Thema Bevollmächtigungen darf wirklich nicht unterschätzt werden.“

Hier finden Startups alle Informationen zu den Aktivitäten der Startup-Teams.

 

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