Apple CEO Tim Cook (L) shows dancer Maddie Ziegler (R) a new iPhone during a product demonstration at Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco, California on September 07, 2016. / AFP / Josh Edelson (Photo credit should read JOSH EDELSON/AFP/Getty Images)

Apple-Boss Tim Cook präsentiert das neue iPhone

Gestern Abend stellte Apple das neue iPhone vor. Die meisten Details waren schon vorab bekannt und kursierten seit Wochen im Netz. So ähnelt das Gerät stark seinem Vorgänger, dem iPhone 6. Lediglich auf einen Kopfhöreranschluss ist verzichtet worden und die Kamera hat ein Upgrade erhalten. Der Rest sind Änderungen im Kleinen, wie eine neue Prozessor-Generation, mehr Speicher in der Basisvariante oder ein rudimentärer Schutz gegen Spritzwasser.

In der Gründerszene-Redaktion gehen die Meinungen über die Features des neuen Apple-Flaggschiffs auseinander. Wir haben deshalb unsere eigenen Wünsche an das Gerät zusammengeschrieben. Jeder für sich. Und unsere Vorstellungen gehen teilweise stark auseinander.

Marco denkt über einen Katzen-Fallschutz nach

Hand aufs Herz, Freunde – sobald das Gerät aus der Tasche segelt, ist nur noch der Spider-App-Style entscheidend. Bereits 2011 beantragte Apple ein Fallschutz-Patent fürs iPhone: Demnach soll sich das Gerät wie eine Katze im Flug drehen können und sicher auf der Rückseite landen. Zugegeben – die Katze wäre wohl tot. Mein iPhone-Display hingegen safe. Ich wünsche mir ein sportlicheres iPhone, das ein bruchsichereres Glas hat und insgesamt robuster daherkommt.

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Frank wünscht sich kabellose Aufladung

Meine Wünsche an Apple sind ganz einfach. Ich möchte ein iPhone, dass sich selber auflädt. Egal, wo es sich gerade befindet. In meiner Jackettasche, auf dem Schreibtisch oder in der Aktentasche. Kabellos und durch die Luft. Dafür darf es auch ruhig etwas dicker und schwerer sein. Kein Problem. Ach so – bevor ich es vergesse. Könnt ihr bitte aus Apple Music und iTunes eine Musik-Software bauen, die man versteht und bedienen kann? Das wäre wirklich nett.

Anne will einen guten Freund

Ich wünsche mir ein iPhone, das sich wie ein guter Freund verhält – und dabei äußerst klug und witzig ist. Es schlägt mir Apps vor, die mich interessieren könnten, erzählt mir die wichtigsten Nachrichten, erinnert mich an Termine und muntert mich auf, wenn ich es gebrauchen kann. Und natürlich soll es absolut wasserdicht, bruchfest und diebstahlsicher sein.

Georg braucht einen Android-Anschluss

Als einziger Nicht-iPhone-Nutzer im Team wünsche ich mir von einem Apple-Smartphone vorallem eines: eine Annäherung an Android. Ich will nicht meine über die Jahre angesammelten Apps und Gewohnheiten für Apple über den Haufen werfen müssen. Dazu gehören ein offenerer App Store und eine bessere Anpassbarkeit der Benutzeroberfläche des Geräts. Und wenn ich dann meine Android-Apps auch noch beim iPhone nutzen könnte, dann wäre ich – vielleicht – bereit, über den Kauf nachzudenken.

Christina und ihr Super-Siri

Siri on the next level. Ich finde es großartig, meinem iPhone Mails oder Whatsapp-Nachrichten zu diktieren. Nach einem langen Tag in der Redaktion werde ich nämlich schreibfaul. Mein Traum: Irgendwann lege ich das iPhone mit Super-Siri auf den Tisch und die Interviews schreiben sich quasi von selbst. Dann muss ich nur noch das tun, was ich am besten kann: Reden.

Hannah hätte gerne mehr Podcasts

Ein wasserfestes iPhone, auch wenn es nur ein Meter tief im Wasser liegen darf, wäre schon toll. Und mehr Speicherplatz – ohne dass das iPhone gleich ein Vermögen kostet. Dann könnte ich endlich mehr Apps herunterladen und viele Podcasts für Reisen abspeichern. Und bitte, bitte ein stärkerer Akku. So, das war’s.

Caspar arbeitet demnächst beim Geheimdienst

Mein Wunsch an ein neues iPhone ist gar nicht so außergewöhnlich: Ich würde gerne auf einem einfachen Wege Telefonate mitschneiden können, die mir dann automatisch in Textform zugeschickt werden. Und einen intelligenten Chatbot hätte ich gerne, der ständig mein ganzes Smartphone durchleuchtet und allen lästigen Papierkram für mich erledigt.

Kim ist mit Streifen und Pünktchen zufrieden

An das iPhone habe ich gar nicht so ausgefallene Wünsche. Es sollte mich an Dinge erinnern, von denen ich nicht mehr weiß, dass ich sie vergessen habe. Ach, und das Design könnte noch etwas abgefahrener sein. Streifen, Pünktchen oder Blumenranken. Damit ich keine Hülle mehr nutzen muss, die sind allesamt klobig. Der Apfel könnte in verschiedenen Farben aufleuchten. Zum Beispiel blau, wenn jemand schreibt, den man nicht mag. Und rot, wenn jemand schreibt, den man mag. Oder ein durchsichtiges Modell, bei dem man sehen kann, was drinnen abgeht. Wie gesagt, alles ganz simpel.

BILD: Getty Images / JOSH EDELSON