Itay Adam A Show About Nothing

„Status-quo is a bitch“

Keine Idee, kein Produkt, kein Konzept: Klingt nicht nach etwas, in das man investieren würde, richtig? Falsch! Satte zwei Millionen US-Dollar hat der Israeli Itay Adam für genau diesen Pitch bekommen.

Warum eine in London – dort fand auch der Pitch statt –, Brasilien und Kolumbien ansässige Private-Equity-Firma das Portemonnaie zückte? Weil der 40-minütige Pitch des langjährigen Unternehmers überzeugte: Fünf einfache Slides, 18 Witze „und ein mutiger Mann in Jeans und T-Shirt“, wie Forbes es formuliert.

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Was Adam versprach: ein Team von sechs Leuten auf die Beine zu stellen, alles Veteranen mit einem Track Record, alle älter als 35. Und mit ihnen das „nächste große Ding aufzubauen, was auch immer das sein mag“, erklärt er. Manchmal müsse man einfach aufs Ganze gehen. „Status-quo is a bitch“. Und daran, dass gute Gründer jung sein müssten, glaube er schon mal gar nicht.

Wie Adams Company einmal aussehen wird, weiß er auch noch nicht. Nur so viel: unterhaltsam soll sie sein. Wenn man die Leute entertaine, sagt er, biete man eine Dienstleistung, die immer gefragt sei. Seinen Think Tank, wo sein noch zu findendes Dreamteam das nächste große Ding erdenken soll, hat er wohl auch deshalb „BetaPopcorn“ getauft.

Hier geht’s zur ganzen Geschichte bei Forbes, Adams Minimal-Präsentation gibt’s bei Slideshare.