Wer fit sein will muss leiden - die Trainingsmethoden im dritten Quartal 2009

Durchtrainiert und körperlich fit sind sie ja – die Sportler! Das Trainings- und Aufbauprogramm der Startup-Szene ist aber auch nicht ohne und verlangt vielen alles ab. Im Sommer 2009 beobachtete Gründerszene das Training ganz genau und konnte einige der Methoden und Fitmacher der Unternehmer recherchieren.

Obst ist bekanntlich gesund und steigert das Wohlbefinden. Das gilt besonders für Kälteperioden, auch und besonders wenn es wegen der immer noch vorherrschenden Finanzkrise vielleicht bald kein Brennholz mehr geben sollte. True Fruits, die Gewinner des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie „Bestes Startup“, stellt hierfür die Vitamine zur Verfügung. Mit einer großen Menge der Drinks waren augenscheinlich einige Startups in die zweite Runde gegangen. Drei Unternehmen bewiesen eine besonders starke Konstitution: Deal United (www.dealunited.dehinterließ Eindruck beim High-Tech-Gründerfonds (www.htgf.de), eVenture Capital  Partners (www.evcpartners.com) war von KaufDA (www.kaufda.debegeistert und DuMontVenture (www.dumontventure.desicherte sich das Talent von Plista (www.plista.de).

Robert Basic probierte sich ebenfalls im gesunden Lebensstil, lässt seine Hände von Zigaretten und hält seinen Kreislauf mit einer Neugründung in Schwung – Bewegung tut schließlich immer gut. Buzzriders hält Robert auf Trab und er selbst mit Interna seines persönlichen Trainingsprogramm nicht hinterm Berg.

Teamspieler fanden beim Hasso Plattner Venture Forum on Entrepreneurship nicht nur bewegungsfreudige Mitstreiter, sondern auch zahlungskräftige Sponsoren Investoren. Schließlich zählt auch der Ausrüster, wenn es um die Nasenlänge Vorsprung auf der Zielgeraden im Finallauf gegen direkte Konkurrenten geht. Cellity (www.cellity.com) hat einen solchen gefunden und bekommt dadurch ein furioses Finnisch. Selbstverständlich gab es auch genug Mitbewerber, die sich ihre eigenen Schuhe herstellten und proteinhaltige Kost mischten. Daraus machten sie auch durchaus kein Geheimnis und legten ihre Tipps zur Steigerung der Leistungsfähigkeit offen dar.

Weitere wichtige Punkte in der Mitte der Wettkampfsaison sind aber auch Medienkompetenz und Tiefenpsychologie. Auch da gibt es einige Trainer, die mit ungewöhnlichen Methoden ganz neue Einblicke in die Materie anboten. Keine Yoga- oder Zen-Übungen, sondern Workshops und visuelle Persönlichkeitstests waren die neuesten Errungenschaften aus den Labors. Aber auch das technische Knowhow der Athleten hat sich dank neuer Lernmethoden stark verbessert. Publikumsnähe sichert jedem Mitstreiter zusätzliche Sympathien, wenn es dann auf die letzten Meter geht. Am besten nach dem Zieleinlauf sofort zu den Fans gehen und fragen, was gut war und was schlecht.

Sollte es am Ende dann doch nicht für den Sieg gereicht haben, heißt es nicht den Kopf hängen lassen. Hilfreicher wäre es, mit Gleichgesinnten weiter zu trainieren, um in der nächsten Saison die Spitzengruppe wieder angreifen zu können.

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