Juniq-Millionenfinanzierung

Die Juniqe-Gründer Sebastian Hasebrink, Lea Lange und Marc Pohl (v.l.)

Bereits zweite Finanzierung für Juniqe

Das Berliner Startup Juniqe sammelt frisches Kapital von Redalpine, dem High-Tech Gründerfonds und der German Startups Group ein und setzt damit seine ereignisreichen ersten Monate seit Gründung fort: Erst im Februar dieses Jahres hatte der Designshop mit der Unterstützung von Business-Angels gelauncht und im April den Wettbewerber Stylemarks übernommen, nun folgt die bereits zweite Finanzierungsrunde, und zwar in signifikanter Höhe: Einen „ordentlichen siebenstelligen Betrag“ investieren die Neugesellschafter in das Startup.

Die ehemaligen Fab-Mitarbeiter Lea Lange und Marc Pohl hatten Juniqe Ende 2013 gemeinsam mit Pohls Studienfreund Sebastian Hasebrink als „Art-&-Fashion-Shop für junge, unkonventionelle und urbane Kunst“ gegründet. Kunden können über die Website Designmotive angesagter internationaler Künstler auf Artikeln ihrer Wahl – das Produktportfolio umfasst beispielsweise Leinwände, Bettwäsche, Shirts und Schreibwaren – zu relativ günstigen Preisen bestellen.

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Die Produkte werden nur auf Bestellung produziert, wodurch die Retourenquote laut Unternehmensangaben im unteren einstelligen Bereich liegen soll. Zudem erziele man einen guten sechsstelligen Umsatz im Monat und wachse monatlich stetig zwischen 60 und 70 Prozent, so die Gründerin Lea Lange.

„Affordable Art scheint uns ein sehr attraktives E-Commerce-Vertical zu sein. Die bisherigen KPIs bestätigen das. Und das Gründerteam hat sehr viel relevante Erfahrung“, begründet Christoph Gerlinger, CEO der German Startups Group, die Investitionsentscheidung.

Mit den neuen Mitteln will das Startup nun weiter internationalisieren. Bereits heute liefert Juniqe in zwölf Länder. „Unsere Vision ist es, zum europäischen Marktführer für bezahlbare Kunst zu werden“, lässt sich Lange zitieren. Daneben wolle man weiter in die Online-Galerie, ein positives Kauferlebnis und die Erweiterung der Produktkategorien investieren. Dafür soll sich auch das Team vergrößern.

Bild: Juniqe