CATÉ_072

Die Caté-Macher Bastian Senger (links) und Bastian Muschke

Katjes geht weiter auf Startup-Fang: Erst Anfang des Jahres investierte der Süßwarenhersteller in die Hanf-Limo Hemptastic. Nun übernimmt Katjes mit Hilfe seine Schwestergesellschaft Katjesgreenfood 20 Prozent an dem Startup Caté. Das Jungunternehmen stellt Erfrischungsgetränke aus Kaffeekirschen her.

Im Onlineshop des Hamburger Jungunternehmens können Kunden das Getränk kaufen, in dem pro Flasche der Koffeingehalt von zwei Espressi stecken soll. Der kommt aus der Kaffeekirsche, die rote fleischige Frucht, die die bekannte Kaffeebohne umschließt – und die oft einfach im Müll landet. Außerdem enthält das Getränk noch Rohrzucker, Zitronensaftkonzentrat und natürliche Aromen.

Anzeige

Seit 2014 arbeiten die Gründer Bastian Muschke und Bastian Senger an Caté, seit 2015 verkaufen sie das Produkt, heißt es von Katjes. Sie konkurrieren mit einigen Anbietern von Kaffeekirsch-Getränken, wie etwa das Berliner Startup Selo, an dem der Investor Christophe Maire beteiligt ist.

Katjesgreenfood investiert nach eigenen Angaben in nachhaltige, pflanzenbasierte Lebensmittel. Der Fokus liege dabei bewusst außerhalb des Süßwarenmarktes. Auch an der Supermarkt-Kette Veganz, die erst kürzlich mit einer Planinsolvenz für ihre Filialen außerhalb Berlins für Wirbel sorgte, ist das Unternehmen beteiligt. 

Bild: Caté