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Die Bundesregierung plant weitere Maßnahmen, um Startups zu fördern. Eine neue Tochter der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll dafür Anfang 2018 gegründet werden, wie Spiegel Online berichtet. Sie soll in Startups investieren und als „dauerhafte, organisatorisch eigenständige Struktur für die Beteiligungsfinanzierung“ bestehen.

Die neue Gesellschaft werde gerade in der Wachstumsphase ansetzen, in welcher es in Deutschland an Kapital fehlt, heißt es. Laut Bericht bestehe eine Lücke von 500 bis 600 Millionen Euro. Die Tochter werde in Fonds von Risikokapitalgebern investieren und sei auf Eigenkapital spezialisiert.

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Laut Spiegel sollen insgesamt zwei Milliarden Euro über etwa zehn Jahre investiert werden. Die KfW plant demnach, ihre jährlichen Venture-Capital-Zusagen bis 2020 auf 200 Millionen Euro zu verdoppeln. Weiterhin werde geprüft, ob weitere Finanzierungsinstrumente sinnvoll seien – beispielsweise Investments in Fonds, die Börsengänge von Startups fördern.

In trockenen Tüchern ist der Plan noch nicht: Der KfW-Verwaltungsrat muss die neue Tochter noch genehmigen. Weiterhin seien laut Spiegel noch verschiedenen rechtliche Fragen zu klären.

Bild: Ralph Orlowski / Getty