kiwigrid

Die beiden Kiwigrid-Geschäftsführer Carsten Bether (links) und Daniel Söntgerath

Stattliche Runde in Dresden: Das Energie-Startup Kiwigrid bekommt in seiner dritten Investmentrunde eine zweistellige Millionensumme. Investiert haben das Elektro-Unternehmen LG Electronics und der Altinvestor AQTON, die Holding des BMW-Großaktionärs Stefan Quandt. Die RWE-Tochter Innogy hat im Zuge der Finanzierungsrunde die Anteile von seinem Venture-Arm Innogy Ventures übernommen.

Der 2011 eingestiegene Bonner Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) veräußerte seine Anteile an dem Unternehmen, mit dessen Lösung Kunden Energie-Anlagen managen können. „Unser langjähriges Engagement hat nun für uns zu einem sehr attraktiven Ausstieg geführt“, lässt sich HTGF-Chef Alexander von Frankenberg in einer Mitteilung zitieren. Auf Nachfrage von Gründerszene, wie hoch die Erlöse des Exits gewesen seien, reagierte der HGTF bisher nicht. Im Sommer 2016 lobte Von Frankenberg Kiwigrid jedoch als einen seiner Hoffnungsträger, der hohe Erlöse bringen soll.

Anzeige

Mit seinem Konzept bewegt sich das Dresdner Unternehmen im Energie- sowie Internet-of-Things-Segment. Kiwigrid bietet eine Plattform für intelligentes Energie-Management. Mit der Softwarelösung von Kiwigrid kann der Nutzer zum Beispiel Solarstromanlagen, Energiespeicher oder auch Ladestationen für elektrische Fahrzeuge überwachen und steuern.

Mit dem frischen Kapital soll diese IoT-Plattform, die als Whitelabel-Lösung den Endkunden angeboten wird, ausgebaut werden. Mit seinem Angebot will das von den Gründern Carsten Bether und Daniel Söntgerath geführte Startup zudem in andere Länder expandieren.

Bild: Kiwigrid/Collage