Newcomer-Award-TVSmiles-Kiwi.ki

2014 gewann Kiwi.ki den Newcomer-Award von Gründerszene. Hier freuen sich VP Enginieering Jeff Katz und die zwei Gründer Christian Bogatu und Peter Dietrich (von links).

Das Berliner Hardware-Startup Kiwi.ki bekommt vier Millionen Euro in seiner Serie-A-Finanzierungsrunde. Als Geldgeber dabei sind die familiengeführte Beteiligungsholding J.F. Müller & Sohn, die Business Angels Konstantin Sixt und Christian Oldendorff und Altinvestor Paua Ventures.

Für das Startup, das mit seinem Produkt den herkömmlichen Schlüssel abschaffen will, gab es bislang Geld in der Seed-Runde im Februar 2014 sowie eine knappe Million Euro an Fördermitteln. Gegründet wurde Kiwi.ki 2012 von Christian Bogatu, Claudia Nagel und Peter Dietrich.

Anzeige
„Die Finanzierung wird uns dabei helfen, unsere Infrastruktur weiter auszubauen und damit zunächst den deutschen und im Anschluss auch ausgewählte internationale Märkte zu bedienen“, sagt Mitgründer Christian Bogatu.

Zuletzt hat sich Kiwi.ki, das inzwischen 30 Mitarbeiter beschäftigt, auf das B2B-Geschäft konzentriert. 2014 konnten laut Bogatu die Deutsche Post, das Berliner Entsorgungsunternehmen Alba und die Berliner Feuerwehr als Geschäftskunden gewonnen werden. Dazu kämen zahlreiche Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft.

Das schlüssellose Zugangssystem namens Kiwi kann über einen kleinen Transponder Haustüren automatisch aus einer Entfernung von einem bis drei Metern entriegeln. Außerdem lässt sich die Haustür über eine Smartphone-App öffnen, beispielsweise wenn man auf dem Sofa sitzt und Freunde hereinlassen will. „Wir haben unser System zusammen mit Hackern entwickelt“, erklärte Bogatu vor einem knappen Jahr im Gründerszene-Interview.

Im vergangenen Sommer konnte Kiwi.ki zudem die Jury des Gründerszene-Newcomer-Awards überzeugen.

Bild: Lydia Skrabania / Gründerszene

Übersicht: Die wichtigsten Finanzierungsrunden der vergangenen Monate
Zur Galerie

Erst im Januar konnte Westwing 25 Millionen Euro einsammeln. Im April gingen noch mal 30 Millionen an den Möbelshop. Das Geld kommt unter anderem vom Berlusconi-Clan. Im Bild: Die Westwing-Gründer Stefan Smalla und Delia Fischer; Quelle: Westwing