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Flaregames-Gründer Klaas Kersting

Neun Millionen Euro für Flamegames‘ Expansion

Flaregames hat in seiner Series B neun Millionen Euro einsammeln können. Das Spiele-Unternehmen von Klaas Kersting konnte damit sein Gesamtinvestment auf 17 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Das Geld stammt, wie auch in der Runde zuvor, von Accel Partners und dem Telekom-VC T-Venture. Zudem ist auch ein neuer dritter Investor an der Runde beteiligt – der allerdings anonym bleiben will.

Das Geld soll für die weitere Expansion der Firma eingesetzt werden, heißt es in der offiziellen Stellungnahme, darunter der Ausbau externer Projekte beziehungsweise der Rolle als Publisher. „Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, in größere Projekte zu investieren, sowohl intern als auch extern. Wir arbeiten in unseren Studios in Karlsruhe und Frankfurt an einem halben Dutzend Spielen und haben mit bedeutenden US-Entwicklungsstudios mehrere, noch unveröffentlichte Projekte begonnen“, kommentiert Kersting.

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Wie von Kersting angedeutet, dürften die Kosten für die Flaregames-Titel seit dem Erstlingswerk BraveSmart aus dem Jahr 2012 gestiegen sein. Kersting gab kürzlich auf der Entwickler-Konferenz Quo Vadis bekannt, dass die höherwertigeren Flaregames-Spiele der Royal-Revolt-Reihe bis zu 700.000 Euro gekostet haben sollen – und damit wohl deutlich mehr als dessen Vorgänger. Folgetitel könnten leicht an oder über die Eine-Millionen-Euro-Marke stoßen und müssen entsprechend vorfinanziert werden.

Auf Nachfrage von Gründerszene ergänzt Flaregames zudem, dass ein weiterer Teil des Geldes in die Erweiterung des Personals fließen soll, das zur Zeit etwa zu 60 bis 70 Prozent aus Entwicklern bestünde. Laut Unternehmensangaben konnte Flaregames die Belegschaft seit Mai 2012 bereits verdreifachen.

Flaregames wurde im April 2011 von Gameforge-Gründer Klaas Kersting gegründet. Das Karlsruher Spieleunternehmen entwickelt Mobile-Games für den Mid-Core-Bereich. Gegenüber Gründerszene gab Kersting im April an, dass alle Spieletitel Cash-Flow-positiv seien. Das neueste Werk Royal Revolt 2 konnte seine Entwicklungskosten nach Unternehmensagaben angeblich innerhalb der ersten zehn Tage refinanzieren.

Bild: Flaregames