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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

137 Millionen Euro vom Staat warten immer noch auf Investoren und Gründer

Seit 2013 können Investoren einen Zuschuss von 20 Prozent auf ihr Startup-Investment erhalten. Nur wenige nehmen das Angebot des Staates an: Bislang wurden erst knapp über 13 Millionen Euro abgerufen.

Andreas Kitzing kommentiert unter dem Artikel: „Erfahrungsbericht aus Gründer-Perspektive: Wir haben uns mit Sponsoo – einem online Marktplatz für Sport-Sponsoring – für INVEST beworben. Der Bewerbungsprozess war recht simpel und hat nicht viel Zeit in Anspruch genommen. Die Rückmeldung, dass wir dabei sind, kam etwa vier Wochen später. Für ein Förderprogramm macht alles einen extrem unbürokratischen Eindruck. Als INVEST-förderfähiges Unternehmen sind wir jetzt im Verzeichnis vom Business Angel Netzwerk Deutschland aufgeführt und bekommen von dort laut Google Analytics regelmäßig Besucher auf unsere Website, die sich in der Regel vor allem für unsere Investor-Relations-Page interessieren. Zum weiteren Prozess können wir (noch) keine Aussage treffen, da wir bisher über aktive Gesellschafter und andere Fördergelder finanziert sind und somit die Förderung noch nicht in Anspruch nehmen konnten.“

Johnny Cage schreibt auf Facebook: „Allgemein ist es besser den Staat rauszuhalten. Die meisten Gründer sind libertär eingestellt und da ist man eher gegen staatliche Steuerumverteilungsprozesse jeglicher Art. Von daher kann ich es nachvollziehen, dass viele Startups diese Zuschüsse nicht in Anspruch nehmen wollen.“

Auch auf Facebook schreibt Daniel Bödger: „’Abgerufen‘ hört sich immer so an, als ob wir Startups es nicht beantragen – es ist aber genau umgekehrt. Es wurde mehr als genug beantragt – aber Senat und Entscheider lehnen es entweder ab oder schaffen es nicht [die Anträge] zu bewilligen, da Unmengen an sinnlosen und nutzlosen Papieren benötigt werden.“

„Wer als erster eine App für eSports herausbringt, wird Milliardär“

Virtual Reality, eSports, Wearables: Was bewegt die Entwickler in den kommenden Jahren? Gründerszene hat sich für euch in der Gaming-Szene umgehört und sprach unter anderem mit Innogames und Goodgame Studio.

Vormann Leiss schreibt unter dem Artikel: „[…] Samsung hat seit 2000 ein eSports-Team (Samsung Khan früher Starcraft Broodwar, heute Starcraft 2) und die Peripherie-Hersteller wie Asus, Razer, HyperX oder Roccat profitieren natürlich ungemein vom Hype, den Events wie die LCS, WCS oder The International erzeugen. Aber ich denke, weder Samsung noch eine der anderen genannten Firmen wird eine eSports-App entwickeln, die eine Milliarde Dollar Wert haben wird. Ich denke, das wirklich Spannende im eSports-Markt ist momentan ‚Twitch‘ aus ‚Gründerszene-Perspektive‘.“

Ebenfalls unter dem Artikel schreibt Niko Saborowski: „[…] eSport gibt es schon ewig in Deutschland. Früher noch auf GIGA. Daraus haben sich unter anderem Projekte wie Rocketbeans oder TaKeTV entwickelt. Dahinter steckt außerdem eine Community, die immer wieder niedergemacht wurde. Egal ob als Nerd oder Amokläufer. Gott sei Dank gibt es aber ‚The Big Bang Theory‘ und Analysten, die durch Spiele wie ‚League of Legends‘ plötzlich feststellen, dass in der Gaming-Branche ja richtig was abzufassen ist. Die eSport-Szene ist schon lange professionalisiert. […]“

Auf Facebook schreibt Cjay Young: „Natürlich ist eSports in Deutschland noch nicht das, was es in Asien darstellt. Aber die ESL One in Frankfurt, im Fußballstadion mit mehr als 35.000 Zuschauern vor Ort, war ein Meilenstein des deutschen eSports. Wenn man sich Europa anschaut, beispielsweise die Dreamhack in Schweden oder andere Events wie in Katowice in Polen oder in Budapest, stellt man fest: eSports ist auf dem Vormarsch und wird der einen oder anderen ‚echten‘ Sportart ordentlich den Rang ablaufen.“

Warum Registrierungsbestätigungen per E-Mail ein Abmahnrisiko bergen

Das Amtsgericht geht von Werbung aus und für die wenigsten ist es nachvollziehbar: Laut Gerichtsurteil sind E-Mail-Bestätigungen nach der Registrierung eines Benutzerkontos abmahnfähig. In Panik sollten Websitebetreiber aber nicht verfallen.

Joachim Schönke schreibt auf Facebook: „Es fehlt nur noch, dass man als Unternehmen keine Briefe mehr per Post zu senden darf, wenn diese werblich sind. Dann hat man es geschafft: Die analoge und traditionelle Welt bleibt wie sie ist, Wettbewerb kann nicht mehr entstehen. Und Alt-Unternehmen können wie gehabt weitermachen. Toll? Verbraucherschutz? Nein, sehr konkrete Behinderung von neu aufkommenden Wettbewerbern. Der Verbraucherschutz ist nur ein ‚beliebter‘ Vorwand.“

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