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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Putzkraftvermittlung ist ein absoluter Milliardenmarkt“

Die von Rocket gestartete Putzkraftvermittlung Helpling will mit Niedrigpreisen dem Schwarzmarkt Konkurrenz machen. Und dabei selbst Geld verdienen.

Joey kommentiert: „Ich bin sehr gespannt, bei diesen Geschäftsmodellen. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, da eine Putzfrau ja eher eine private Empfehlung ist, jemand der persönlich gekannt wird oder aus dem persönlichen Umfeld kommt. Ehrlich gesagt hätte ich kein gutes Gefühl, wenn ich eine unbekannte Person zwei bis drei Stunden in mein privates Umfeld lassen würde, nur mit Online-Bewertungen […]. Ebenso wenn die Putzfrau gut ist, was hindert an der weiteren privaten Empfehlung…? Warum sollte der Kunde dauerhaft die 20 Prozent Provision bezahlen?“

Oh Behave schreibt auf Facebook einen ähnlichen Kommentar: „Ich bin gespannt, wie sie sicherstellen, dass auf Dauer die Geschäfte nicht nebenher zwischen Auftraggeber und Reinigungskraft gemacht werden… so dass am Ende nur am Erstkontakt verdient wird.“

Quellcoder schreibt: „Ist der Putzfrauen(mann)-Markt wirklich ein Milliardengeschäft? Dann frage ich mich, wieso den noch niemand bisher ernsthaft angegangen ist.“

ImmobilienScout-Mutter soll an die Börse

Scout24Nach der milliardenschweren Übernahme der Scout24-Gruppe will der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman den Kleinanzeigen-Spezialisten nun an die Börse bringen.

Guido Bosbach kommentiert: „Was ich ja (mal wieder) nicht verstehe. Da hat man nun Jahrelang ein Team aufgebaut bei dem man die besten Leute ins Boot geholt hat, die auf dem Markt zu finden waren (zumindest wenn da ein paar Leute ihren Job beim Recruiting gut gemacht haben). Und dann kommt ein Investor und versucht den Wert vor dem Börsengang zu erhöhen indem er das Kreativkapital eines Unternehmens – die Menschen mit Ideen usw. entlässt und damit die anderen (meist) verängstigt und damit mittelfristig demotiviert. Das aber ja eigentlich alles (wahrscheinlich vor allem) damit Analysten ihre Mess- und Berechnungsmethoden anwenden können und die dann ein paar Goldstücke in der Glaskugel der zukünftigen Entwicklungen darstellen… Also ein bisschen merkwürdig ist das doch schon, oder?“

Matthias schreibt: „Es gab doch mehrere Stimmen die meinten, dass 1,4 Milliarden schon viel zu teuer waren. Jetzt wird Scout mit Gewalt an die Börse gebracht – in der Hoffnung, dass es noch Dümmere gibt, die noch mehr Geld ausgeben und die 1,4 Milliarden (+ Gewinn) wieder in die Kasse spülen.“

Ibrahim Evsan auf Domain-Raubzug

ibrahim ibo evsan social trademark sevenloadIbrahim Evsan hat sich Domains mit den Namen von 18 Wirtschaftsbossen gesichert. Kein Domaingrabbing sei das, versichert Evsan – sondern ein cleverer PR-Stunt.

Felix kommentiert: „Schon mal daran gedacht, dass diese Menschen gar keine URL mit ihrem Namen haben wollen? Sie hätten es sonst schon längst reserviert und im Zweifelsfall kriegen sie sie auch wieder. So ein Quatsch. Er bleibt einfach auf den Domains sitzen…“

Und Ben meint: „Naja – egal, ob es so einen ‚Stunt‘ schon mal gab oder nicht. Er zeigt, dass Herr Evsan etwas von PR als Marketing-Instrument versteht.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Seedmatch, © panthermedia.net/Fabrice Michaudeau, Doo, NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Scientology Media