Koakult-Gründer Daniel Duarte

Mit einem Camping-Kocher und Tassen bewaffnet stand Daniel Duarte mit seinem Freund Heiko Butz Tag für Tag auf dem Gelände der Kölner Universität. Dort versuchten die beiden bei Wind und Wetter, vorbeilaufenden Studenten selbstgemischte Trinkschokolade anzudrehen. Zuvor hatten sie wochenlang jede freie Minute in Duartes WG-Küche verbracht, um die perfekte Mischung aus Kakao und koffeinhaltigem Guarana herzustellen.

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Drei Jahre später steht der gebürtige Kolumbianer im grellen Scheinwerferlicht und pitcht seine Trinkschokolade Koawach vor den fünf Juroren der Vox-Startup-Show „Die Höhle der Löwen“. Nervös wirkt er, auch seinem Mitgründer flattern die Nerven. Kein Wunder: Ein Millionen-Publikum sieht zu. Die Jungs begeistern die Jury, Jochen Schweizer findet die Jungs „cool“. Ein Deal kommt aber trotzdem nicht zustande.

„Ich wollte eigentlich nie ein Unternehmen gründen,“ sagt Duarte rückblickend. „Mir war aber klar, dass ich etwas mit Fair Trade machen möchte. Am besten etwas, was eine gewisse Veränderung in der Gesellschaft hervorbringen kann.“ Wieso er nach Deutschland kam und was ihn mit Kakao verbindet, verrät er im Video:

Bild: Screenshot, Video: Sina Struve, Kim Richters