Gegessen wird immer. Aber wie beziehen wir in Zukunft unsere Lebensmittel? Gehen wir weiterhin klassisch in den Supermarkt, bestellen wir unsere Lebensmittel online oder lassen wir uns sogar von Lieferrobotern beliefern?

Fest steht: Unser Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren verändert. 16 Millionen Deutsche, das sind 28 % der Konsumenten hierzulande, haben im Jahr 2016 Lebensmittel im Internet bestellt. Das wiederum sind fünf Prozent mehr als noch 2014.

Das Riesenpotential digitaler Food-Geschäfte

Mehr als 30 % des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland werden mit Lebensmitteln erwirtschaftet. Neue Ernährungs-Trends lassen Konsumenten flexibler werden und den Onlineversand mit Amazon Fresh, Rewe oder Bringmeister boomen. Einer Bitkom-Studie zufolge können sich 46 % der Nicht-online-Käufer vorstellen, ihre Lebensmittel bald doch online zu bestellen. Im Lebensmittel-Onlinehandel belief sich der Gesamtumsatz 2016 übrigens auf rund 850 Millionen Euro – für das Jahr 2022 prognostizieren Experten Einnahmen im Umfang von 1,8 Milliarden Euro.

Startschwierigkeiten für junge Händler

Allerdings zeichnet sich im Handel eine Tendenz zur Konzentration ab. So ging die Anzahl kleinerer, eigenständiger Unternehmen in den letzten zehn Jahren um fast 30 % zurück und die zehn größten Player konnten ganze 90 % des Gesamtumsatzes für sich verzeichnen.
Was müssen kleinere Händler also unternehmen, um doch noch ein Stück vom Kuchen abzubekommen? Und worauf legen Kunden eigentlich besonders Wert?

Was Kunden beim Lebensmitteleinkauf im Internet voraussetzen

Ein ausschlaggebender Punkt für Kunden ist meistens die Convenience beim Empfang – also, dass die Ware bequem zu ihnen nach Hause geliefert wird, und zwar dann, wann sie wollen. Zudem muss die Ware frisch und ohne Qualitätseinbußen sein. Doch gerade für kleinere Onlineshops können diese Kundenansprüche schnell zu einer großen Herausforderung werden – haben sie doch nicht die gleichen Logistik-Ressourcen wie Branchenriesen, die im Wettbewerb um Kunden die Standards setzen.

DHL FoodDelivery unterstützt Händler im digitalen Lebensmittelgeschäft

Damit sich auch kleine Onlineshops gegen die Konkurrenz behaupten können, brauchen sie Partner, die sie mit Erfahrung und Expertise unterstützten. DHL hat sich dem Thema Lebensmittelversand verpflichtet und bereits mehr als eine Million Bestellungen ausgeliefert. Mit DHL FoodDelivery hilft DHL auch namhaften Händlern dabei, ihre Ware zügig, frisch und zuverlässig an Kunden auszuliefern.

Mit diesen Optionen kommen Händler dem Kundenwunsch nach Convenience nach:

Wunschtag-Lieferung
85 % der Kunden möchten gerne den Kalendertag der Lieferung auswählen. DHL bietet daher die Wunschtag-Lieferung.

Wunschzeit
Gerade für Berufstätige ist es wichtig, nicht nur den Tag, sondern auch das Zeitfenster ihrer Lieferung zu bestimmen. Mit der DHL Wunschzeit-Lieferung können sie zwischen 10 und 21 Uhr ihren individuellen Termin in Zwei-Stunden-Zeitfenstern auswählen.

Same Day Delivery
Wer seinen Kunden noch mehr Schnelligkeit bieten will, kann mit der Option der Same Day-Zustellung sichergehen, dass Kunden ihre Waren noch am Tag der Bestellung erhalten.

Wichtige Services für den Lebensmittelversand

Mit DHL FoodDelivery können junge Händler ihren Kunden noch mehr Vorteile bieten:

Frische-Faktor: DHL Multibox kühlt Ware bis zu 48 Stunden
Bestellen Kunden ihre Lebensmittel online, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Ware einwandfrei ist. Denn im Gegensatz zum stationären Handel können sie die Auswahl nicht selber treffen. Deshalb hat DHL mit der DHL Multibox eine einzigartige Mehrwergverpackung konzipiert, die die Ware bis zu 48 Stunden kühl hält. Nach der Zustellung kann die Multibox gereinigt und für weitere Lieferungen verwendet werden.

Hygienischer Transport nach HACCP Standard
Der Lebensmittelversand mit DHL folgt strengsten hygienischen Auflagen: Mit Prozessen, die auf den Transport von frischen Waren ausgelegt sind, wird so ein sauberes und hygienisches Handling der Lebensmittel sichergestellt.

Pfandrückführung
Pfandflaschen sammeln sich schnell an, nehmen Platz weg und längst nicht jeder Supermarkt nimmt alle Pfandsorten entgegen. Kunden können jetzt ganz einfach ihre Flaschen mit DHL problemlos zurückführen lassen. Das Pfand wird elektronisch erfasst und die Daten in Echtzeit dem Shop zugeleitet.

Verpackungsrücknahme
Wer Waren in einer Mehrwegverpackung, wie zum Beispiel der Multibox, verendet, befreit seine Kunden von unnötigem Verpackungsmüll. Nach Übergabe der Ware an den Empfänger führt DHL die Behälter samt Kühlmittel oder Ähnlichem an den Händler zurück – damit sparen Shops auch Zeit.

Kundenkommunikation und Sendungsankündigung
Mit der Paketankündigung ermöglichen Shops ihren Kunden, über den Zustelltag und das Zeitfenster durch DHL vorab per Email informiert zu werden. Zusätzlich kündigen DHL Zusteller den Empfängern in immer mehr Regionen die anstehende Lieferung an  – auf bis zu fünf Minuten genau.  

Personenbezogene Zustellung
Händler, die Waren wie Tabak oder Alkohol verkaufen, müssen sicherstellen, dass diese den rechtlichen Bestimmungen und dem Jugendschutz entsprechen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie etwa die Alterssichtprüfung, die Persönliche Übergabe oder den Ident-Check. So bleiben Händler auf der sicheren Seite.

Shops, die das Potenzial des Online-Lebensmittelhandels nutzen wollen, finden hier weitere Informationen!

 
Artikelbild: Daniel Kaesler / Eyeem.com