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Die OptioPay-Gründer Oliver Oster und Marcus Börner (v.l.)

Personalwechsel bei dem Berliner Startup OptioPay: CBO Moritz Claussen, CTO Mike Rötgers und CCO Oliver Neumann verlassen das Unternehmen. Um die Leitung des restlichen Teams kümmern sich weiterhin die beiden Gründer Marcus Börner und Oliver Oster, bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage von Gründerszene. Zu den Gründen, warum die drei gehen, will sich das Startup nicht äußern. Man nehme grundsätzlich zum Wechsel von Angestellten keine Stellung.

Update vom 29.12.: „Nach zwei Jahren positiver und erfolgreicher Zusammenarbeit als Co-Founder haben wir uns dazu entschieden, OptioPay zu verlassen“, lässt sich Moritz Claussen zitieren. Dennoch seien er, Rötgers und Neumann weiterhin beratend für das Startup tätig, außerdem behielten sie dort ihre Anteile.

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Oster und Börner haben das Startup vor über einem Jahr in Berlin gegründet. Als Produkt bieten sie eine Plattform an, über die Unternehmen ihren Kunden oder Mitarbeitern auf vielfältige Art Geld auszahlen können. Zum Beispiel bei Retouren oder Gehältern können Zahlungsempfänger mit der Plattform statt Geld höherwertige Gutscheine von verschiedenen Anbietern wählen.

OptioPay verdient an dem Umsatz, den es für die andere Firma generiert. Zu den Kunden des Startups zählen bekannte Unternehmen wie Zalando, Amazon und Lieferando. Heute beschäftigen sie 50 Mitarbeiter.

In diesem Sommer erhielt das Startup sieben Millionen Euro. Das frische Kapital stammt von den Investoren DvH Ventures, der Nord LB, dem Main Incubator der Commerzbank, Berlin Ventures, Auden und dem Family Office Elkstone Capital.

Bild: Optiopay