Leitz versucht es mit eigenem Cloud-Dienst

Der Büroartikelhersteller Leitz stellt sich auf die Ankunft des papierlosen Büros ein – und wagt sich mit Leitz Cloud (www.leitz-cloud.com) in den Markt für Cloud-Dienste. Das berichtet Exciting Commerce.

Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen sowie Startups. Die Leitz Cloud integriert Funktionen von Dokumentenverwaltungsdiensten, etwa die Verschlagwortung von Dateien. Von scheinbar übermächtigen Wettbewerbern wie Google, Skydrive oder Dropbox will sich das Stuttgarter Unternehmen im Lichte der Ausspähskandale durch besondere Datensicherheit absetzen: Die Server stünden in zwei deutschen Rechenzentren.

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Trotzdem dürfte es für den Hersteller der traditionsreichen Leitz-Ordner in dem umkämpften Markt für Cloud-Dienste alles andere als leicht werden. Erfahrung mit digitalen Angeboten hat das Unternehmen kaum – was Leitz bislang vorweisen kann, sind Zubehörartikel für Tablets oder Smartphones.

Den Erfolg sollen nun vor allem Geschäftskunden bringen, wie Leitz-Manager Frank Lutz zu Wochenbeginn der Süddeutschen Zeitung sagte. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem sogenannten B2B-Bereich.“ Lutz kündigt auch an: „Wir wollen mit der Cloud zunächst einmal in drei Jahren Geld verdienen.“

Bild: Thomas Meinert  / pixelio.de