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Auf der Suche nach starken Vertrieblern

Gründern mangelt es nicht an Ideen und Eifer. Und doch sind so viele Startups wie „Eintagsfliegen“: Sie sterben schnell. Ein Hauptgrund liegt in der Fehlbesetzung im Vertrieb.

Jan Dominik Gunkel kommentiert unter dem Artikel: „Der wichtigste Punkt im Artikel steht auf Seite Eins: Die Erkenntnis, dass der Vertrieb der Schlüssel zum Erfolg ist. Erst durch die Etablierung im Markt wird die Idee zur Innovation. Dazu braucht es den im Artikel geschilderten Verkäufer. Doch genauso wichtig ist der „Verkaufsstratege“, der die richtigen Fragen stellt und den Vertrieb für das Produkt optimal ausrichtet, indem er Ziele vorgibt, trackt und steuert. Diese Rolle wird idealerweise vom CEO wahrgenommen. Wie die Organisation im Vertrieb konkret aussieht, wird sich mit jeder Wachstumsstufe des Startups ändern. Diese Prinzipien jedoch, die zum Erfolg führen, bleiben die gleichen, wie ich aus eigener Praxis-Erfahrung als Gründer, Angestellter in verschiedenen Rollen und Berater sagen kann.“

Ebenfalls unter dem Artikel schreibt Anton Levitskij: „Erste Seite, sehr gute Aussage. Vor allem in Deutschland kann ich jedem Gründer folgendes ans Herz legen: Erst verkaufen, dann produzieren. Nach über 20 Failprojekten (erst produzieren, dann verkaufen), kam plötzlich der Erfolg, wenn man das umgekehrt macht.“

McKinsey will Teil der Digitalszene werden – mithilfe des Ex-StudiVZ-CEO

Consulting 4.0 für die Industrie 4.0: Wie viele andere Beratungen startet auch McKinsey einen Digital-Arm. Dessen Chef wird Ex-StudiVZ-Chef Markus Berger-de León.

Unter dem Artikel schreibt Daniel Kaspers: „Bei allen Beratungs-Konzernen dürften derzeit die Nerven blank liegen. Das liegt zum Einen daran, dass deren eigenes Geschäftsmodell „Time and Material“ vom Kunden mehr und mehr hinterfragt wird. Zum Anderen führt aktuell kein Weg mehr an ehrlichen Antworten vorbei: „Nein, wir haben keine Ahnung von Lean Startups, Javelin Experimenten, Agiler Prototypenentwicklung und Co. Und nein, wir waren nie wirklich Teil des Geschehens“. Wir sind Berater! Wen wundert es da, dass man mit dem Instrumentarium, das man bereits kennt, sich auch diesem Problem versucht zu stellen: „Ich habe selber kein Wissen, also kaufe ich es ein“. Mich wundert das nicht. Wundern würde es mich nur, wenn das auch funktioniert.“

Langsames Internet verhindert digitalen Wandel

Die Digitalisierung kann an vielem scheitern. Aber an zu langsamen Internet? Laut einer neuen Studie ist das für deutsche Unternehmen durchaus ein Grund.

Auf Facebook schreibt Eric Adam: „„Für einen guten Breitbandanschluss sollte das Geld eigentlich trotzdem reichen.“ Das ist ja bereits ein Grundproblem. Wenn man als Kleinunternehmer/Startup (weniger als 10 Leute ) einen Anschluss will, kann man sich entweder einen Consumer DSL Anschluss mit 50/100 Mbit/s down und maximal 10 up (theoretische Geschwindigkeit) für 50 Euro holen oder wird auf Businesslösungen S-DSL und Co für 1000 Euro verwiesen. Entscheidet man sich für ersteren Fall, darf man erst mal 3-4 Wochen auf einen Schalttermin warten und wenn der Techniker dann beim Tourenplan nicht hinterherkommt, sind stundenlanges Betteln und Hoffen in der Warteschleife angesagt…“

Irina L. schreibt unter dem Artikel: „Das liegt am ehesten an der starren Fixierung auf Kostenvermeidung. Eine Breitbandleitung kostet Geld, ebenso geeignetes Personal. Sehr oft wird die IT-Betreuung auf externe Dienstleister ausgelagert. Die aber auch nichts kosten dürfen – und entsprechend nur den allernötigsten Service liefern. Folge: Nichts funktioniert wirklich, häufige Ausfälle und Einschränkungen sind an der Tagesordnung. Die Mitarbeiter haben kaum die nötigsten Kenntnisse und quälen sich herum (Schulung kostet ja auch Geld). Leitung, Vorstand, Investoren nehmen wahr, dass die Digitalisierung eher zu Problemen führt als zu entlasten. Daher setzen sie sie so sparsam wie möglich ein.“

Ebenfalls unter dem Artikel schreibt Volker Weidner: „Internet hat inzwischen eine Wichtigkeit, die der von Straßen, Wasser oder Stromanschluss ebenbürtig ist. Seltsamerweise beschwert sich kein Mensch, dass es auf dem Land so etwas elitäres wie Straßen oder Wasseranschlüsse gibt. Das ist ja selbstverständlich. Aber beim Internet tun manche, mit gutem Internetanschluss Gesegnete, so, als ob fehlender Breitbandanschluss eben „Pech“ sei und man dann eben umziehen müsse. Nein, muss man nicht. Man muss das Netz vernünftig ausbauen. Ja, das kostet Geld. Das ist aber eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit des Landes. Deutschland hat so gut wie keine Ressourcen. Kohle ist auch nicht wirklich opportun zur Zeit. Die Ressource Nummer Eins sind die hellen Köpfe in unserem Land. Geht das mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur so weiter, wird Deutschland im internationalen Wettbewerb noch weiter zurückfallen. Was das für unsere Wohlstandsgesellschaft bedeuten kann, will ich mir gar nicht ausmalen. Dadurch geht dann richtig Geld verloren. Dagegen ist der Ausbau eines bundesweiten Glasfasernetzes gar nichts…“

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