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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Viele Städte vom Onlinehandel bedroht

Der Onlinehandel scheint vielen deutschen Städten zu schaden. Besonders im Osten und der Mitte Deutschlands stirbt der lokale Handel, die Bevölkerung schwindet. Gut auf die Internet-Konkurrenz vorbereitet sind Städte unter anderem um Berlin.

Sebastian Salvador Schwerk kommentiert unter dem Artikel: „Hm, irgendwie fehlt mir da der Punkt, dass viele der betroffenen Städte schon vor dem E-Commerce-Boom stark unter attraktiven Einkaufsstädten in anderen Regionen und ein verändertes Kaufverhalten der Menschen (individueller, markenlastiger, Erlebnis-Shopping) litten. Für Städte wie meine Heimatstadt Nordenham sehe ich die Spirale eher so: In einer ersten Welle sind immer Menschen zum Shopping nach Oldenburg und Bremen gefahren, weil es nur die dort die beliebten Stores gab (H&M und Co.). Dadurch ging der lokale Handel kaputt und E-Commerce nutzt diese Lage eher, als sie zu verursachen.“

Steffen Wildt schreibt auch unter dem Artikel: „Dass die Geschäfte vor Ort aufgrund von E-Commerce weniger verdienen ist eine logische Folge der Entwicklung. Ein Einzelhändler muss anders kalkulieren als ein Versandhandel. Dazu ist er gezwungen, weil er kein anderes Einkommen erzielen kann oder auf andere Mittel zurückgreifen kann. Wie einfach wäre dieses Problem zu lösen, wenn der Einzelhändler die Sicherheit eines Grundeinkommens im Rücken hätte. Dann könnte er konkurrenzfähige Preise anbieten und der Onlinehandel hätte es nicht ganz so leicht. Menschen kaufen bei geringen Preisunterschieden lieber vor Ort ein. Es ist schon sehr erstaunlich, dass eine so einfache Idee wie ein bedingungsloses Grundeinkommen es so schwer hat, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen und überhaupt als Modell ins Auge gefasst zu werden. Auf einen Schlag würden die Probleme der Händler entfallen, da sie nun das in Ruhe tun können, was sie gern tun – gut beraten und verkaufen.“

Auf Facebook schreibt Johnny Cage: „[Der lokale Handel] wird niemals ganz aussterben. Es werden sicher ein paar Läden wegfallen, aber die Onlinenachfrage wird auch irgendwann gesättigt sein. Das ist so in einer Marktwirtschaft.“

So läuft ein Bewerbungsgespräch bei Apple

Luis Abreu erhielt einen Anruf von Apple. Ob er nicht Lust habe, sich zu bewerben. Keine Frage, der Spezialist für App-Benutzeroberflächen war sofort Feuer und Flamme! Da ahnte Abreu noch nicht, was ihn erwartete – ein Interview-Marathon und am Ende doch eine Absage.

Nina Strattivari kommentiert auf Facebook: „Die Mitarbeiter und somit der vorangestellte Bewerbungsprozess ist wohl mit das Wichtigste für ein Unternehmen – das sind später die Leute, die die Performance von Apple maßgeblich beeinflussen… Daher für mich absolut nachvollziehbar bei einem Unternehmen in der Größe und mit einem enormen Konkurrenzdruck in diesem Geschäftsfeld!“

Alugha kommentiert unter dem Artikel: „Naja, finde das nun nicht wirklich schlecht. Ein Mitarbeiter sollte möglichst lange in der Position tätig sein und dem Unternehmen auch wirklich einen Mehrwert bringen. Auch für den Mitarbeiter muss es passen. Lieber so als wenn man am Ende doch nicht zusammenpasst und alle Beteiligten seine Zeit verschwendet haben. Bei uns muss auch jeder Mitarbeiter ins Team passen und es kann durchaus auch seine Zeit und einige Gespräche mit unterschiedlichen Leuten dauern, bis wir uns dafür (oder auch mal dagegen) entscheiden. Apple tut also schon gut daran, ein gutes „Siebverfahren“ zu verwenden.“

Verzweifeltes Aufbäumen gegen den Fernbus-Wahn

Lange hat die Bahn zugesehen, wie die Fernbus-Anbieter wuchsen und wuchsen. Jetzt greift Konzern-Chef Rüdiger Grube mit großen Plänen an: Die Bahn holt zum Gegenschlag aus. Bis Ende 2016 sollen viermal so viele Busverbindungen angeboten werden.

Auf Facebook schreibt Robert Jänisch: „Die Bahn sollte sich lieber mal auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und das Optimierungspotential nutzen, um den Kunden einen spürbaren Mehrwert zu geben. Innovation: Fehlanzeige. Schade, liebe Bahn.“

Matthias Wi kommentiert ebenfalls auf Facebook: „Es liegt nicht nur an den Preisen: Spontanes Ticketkaufen ist bei der Bahn nur unter horrenden Kosten möglich. Bei einer Busfahrt entfallen außerdem nervige Unterbrechungen wie Zwischenstopps, Fahrkartenkontrolle, Bahndurchsagen etc. Und – anders als im Artikel dargestellt – sind die Busse im Zeitplan. Habe es bisher nicht erlebt, dass ein Bus Verspätung hatte. Bahnfahren werde ich nicht mehr.“

Maximilian kommentiert unter dem Artikel: „Mit einem klassischen Einstieg ins Busgeschäft wird die Bahn nicht punkten können. Dass die Marke „Deutsche Bahn“ hier als Zugpferd genügt, sollte meiner Meinung nach kritisch hinterfragt werden.“

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