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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Stiftung Warentest untersucht Putzkraft-Startups – und rät von ihnen ab

stiftung warentest book a tiger homejoy helpling putzfeeFür CleanAgents, Helpling, Homejoy, Book a Tiger und Putzfee scheint das Geschäft zu boomen. Doch die Stiftung Warentest warnt vor den Putzkraftvermittlungen.

Unter dem Artikel kommentiert Nico: „Gute Putzfrauen in Berlin haben alle Hände voll zu tun. Im Freundeskreis wird einmal pro Woche nach einer Empfehlung für eine Putzhilfe gefragt, ist schließlich auch eine Vertrauensfrage. Kurzum: Diejenigen, die gute Arbeit leisten, haben auch ohne Homejoy und Co. 100 Prozent Auslastung.“

Johann Q meint: „You get what you pay for – bei den Preisen kann man kaum erwarten, dass alles immer top ist.“

Auf Facebook schreibt Armin Kraft: „Diese App-Vermittler sind die einzigen, die daran verdienen.“

Christoph Köpernick kommentiert, ebenfalls auf Facebook: „Natürlich ist es richtig, dass Stiftung Warentest die Angebote durchleuchtet. Dies bedeutet nicht, dass das Putzkräfte-Prinzip nicht gut ist, sondern nur, dass Optimierungspotenziale bestehen.“

„Startups sind fast schon zu Statussymbolen geworden“

Stefan Groß-SelbeckDie Boston Consulting Group will im Kundenauftrag Startups aufbauen. Stefan Groß-Selbeck, Chef der neuen BCG-Startup-Einheit, erklärt, wie das funktionieren soll.

Jens-Uwe Sauer schreibt auf Facebook: „Startups ohne Herzblut? Daran glaube ich nicht!“

Ebenfalls auf Facebook kommentiert Viktor Weber: „Ich finde die Idee zwar sehr spannend, sehe es aber kritisch. Klingt etwas nach Startups aus der Petrischale und das klappt vermutlich nicht. Eigentlich ist das eher Business Development, aber eben cooler verpackt.“

Unter dem Artikel schreibt disqus_67ArYEU7L0: „Also Consultants, von denen wahrscheinlich kein einziger jemals eine Firma aufgebaut hat, wollen Startups machen? Das ist, wie wenn jemand sagt, dass er eine Schule für neue Tour-de-France-Talente aufmachen will, obwohl er nicht einmal Fahrrad fahren kann.“

Und Michael Erik schreibt: „Eine alter Leier: Wie schaffen es gewachsene Konzerne, dauerhaft wettbewerbsfähige Innovationen hervorzubringen? Ich denke, dass hier der Weg über das Startup nun langsam legitimiert ist. Und wenn es dabei nur um unbürokratische, kreative Organisationen geht. Diese kann ein Konzern halt nicht so einfach intern aufrecht erhalten.“

Tape.tv schrumpft auf 20 Mitarbeiter – Amen-Gründer verabschieden sich

Felix Petersen (Amen) und Conrad Fritzsch (Tape.tv)Ein Jahr nach der Übernahme verlassen die Amen-Gründer Tape.tv schon wieder. Das Musikvideo-Portal hat sein Team massiv verkleinert – und will sich neu ausrichten.

Unter dem Artikel schreibt wasauchimmer: „Die Ausrichtung von Tape.tv ist nicht mehr zeitgemäß, anfangs haben sie gute Sachen gemacht, wie ‚On Tape‘ und ‚Auf den Dächern‘, was es heute aber kaum oder gar nicht mehr gibt. Tape.tv kann sich nur noch in die Exklusivität retten, aber dafür bräuchten sie Geld – was sie aber wahrscheinlich nicht mehr bekommen.“

Johann Q meint dazu: „Bald ist der ‚Pivot-Counter‘ hier wohl randvoll, aber gut, was soll man auch anderes machen, solange es noch Geld dafür gibt?“

Und S Schneider kommentiert: „Eines kann man aber bei Tape.tv: Reden und Investoren um den Finger wickeln. Die Nutzerzahlen fallen seit Jahren ins Bodenlose, aber trotzdem spricht man von zehn bis 20 Prozent Wachstum. Die Unternehmenskennzahlen sind seit Anbeginn verheerend und im Markt herrscht eine überwältigende Konkurrenz.“

Bilder von oben nach unten: © panthermedia.net / U Pixel; BCG Digital Ventures; Tape.tv