Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Heftige Eskalation im Streit zwischen Deskwanted-Gründer und Immoscout

immobilienscout-deskwantedHat der Inkubator von Immoscout sein Startup Deskwanted in die Insolvenz getrieben? Einer der Gründer veröffentlicht nun Dokumente, die das belegen sollen.

Andeas glaubt: „Sieht aus, wie der Versuch eines großen Unternehmens sich motivierte Mitarbeiter zu sichern, die Initiative und Unternehmergeist mitbringen und in der Lage sind ein neues Produkt eigenständig zu entwickeln. Dinge, die einem Konzern in der Regel fremd sind. Wer allerdings im Gegensatz dazu, ein eigenes Unternehmen gründen möchte, der sollte sich von solchen Verträgen fernhalten.“

Maximilian sieht das anders: „Na. Vielleicht hätten die Jungs von Deskwanted mal den Vertrag genau lesen sollen, bevor sie sowas unterzeichnen. Eigentlich ist die ,Kooperationsvereinbarung‘ ja nichts anderes als ein Werksvertrag für eine Software. Und das alles für 25.000 Euro. Oder mal einen Anwalt vorher fragen.“

Die Theorie von speedracr: „Alternativ: DeskWanted stand bereits kurz vor dem Aus und der Vertrag kam als der vermeintliche Rettungsanker daher. Kompliment an die Rechtsabteilung von IS24, I guess…“

Nach HitFox kommt Mbrace

lukas-krauter

Mbrace ist „eine Social-Discovery-App, die dir dabei hilft, neue interessante Leute in deiner Stadt kennen zu lernen“, beschreibt Mitgründer Lukas Krauter das Produkt.

Mel lobt: „Das Team ist TripleA. Das Produkt ist sehr nice. Der Markt ist da. Endlich kommt etwas frischer Wind in den Markt – aus dem Herzen Berlins. Das mit den Challenges ist sehr nice. Vor allem ,frech‘. An der Art der Frage erkennt man viel über sein Gegenüber. Für die Art der Antworten gilt natürlich das selbe.“

GerhardKoepke kritisiert: „Eine wild zusammenkopierte App (was nicht schlecht sein muss, da Let’s Date, Klash und Tinder jeweils eher unbekannt geblieben sind), die es jedoch leider schon bei der Anmeldung vermasselt, mich zu halten: ich muss erst meine Daten preisgeben und werde dann unangekündigt mit einem intransparenten Votingprozess komplett außen vor gehalten?! Viel Spaß mit den vielen toten Profilen…so echt und ,gut‘ sie auch sein mögen. Da hat jemand wenig Gefühl für das Nutzerverhalten im mobilen Bereich. Da sollten definitiv auch noch Leute mit Ahnung gesucht werden.“

Ronny Brünner fragt auf Facebook: „Wie viele ,Unternehmen‘ gibt es eigentlich, über deren Apps total interessante Leute in meiner Stadt gefunden werden können? Und wie viele Leute haben über diese Apps schon total interessante Leute finden können?“

„Eine App von Investoren für Investoren“

Pitchscoring

Pitchscoring soll Investoren bei der Bewertung von Startups helfen. Im Frischlings-Interview pitchen Berthold Baurek-Karlic und Lukas Keindl ihre Pitching-App.

Johanna bemerkt: „Interessante Idee, aber bei solch sensiblen Informationen sind die Datenschutzanforderungen extrem hoch – doch leider lässt die Privacy Policy zu wünschen übrig. Sie stellt lediglich klar, dass die persönlichen Informationen nicht öffentlich gemacht werden. (…) Inwiefern das hinter Pitchscoring stehende Unternehmen Zugriff auf die eingegebenen Daten hat (und diese für die eigene Investitionstätigkeit verwenden könnte) ist nicht näher definiert. Ich unterstelle keinesfalls böse Absicht, doch diese Bedenken müssten aus dem Weg geräumt werden, bevor ich als Angel meine Beurteilung eines Pitches (und damit den ersten Ansatz einer Investitionsentscheidung) in ein Fremdsystem eingebe.“

Axel Springer übernimmt Mehrheit an Runtastic

Der Medienriese Axel Springer beteiligt sich mit einem achtstelligen Betrag an der österreichischen Fitness-App Runtastic und wird Mehrheitseigner.

Auf Facebook ärgert sich Tobias Kimmig: „Na toll. Alles gute wird einem irgendwann kaputt gemacht. Demnächst dann nur noch für BILDPlus Kunden?

Andreas Urbaniak kommentiert ebenda: „Mal schauen ob Runtastic das imagemäßig verkraftet, komischer Schachzug!“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?