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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Ein Exit und viel Weichspüler – so war die sechste Folge #DHDL

DHDL_Jury„Fehlendes Fachwissen“ hält die Löwen davon ab, dürftige Konzepte zu finanzieren. Bei lukrativen Angeboten scheint das weniger problematisch. Die Folge im Überblick.

Unter dem Artikel kommentiert markmywords: „Mich nervt die übergriffige Art der Juroren, sich wahlweise als Moralapostel, Heilsbringer oder Küchenpsychologe hervor zu tun. Sie kommen ganz und gar nicht als Retter in der Not rüber, wenn sie bei einer – für einen Multimillionär vergleichweise lächerlichen – Summe noch ewig überlegen müssen und am Ende nicht mal alleine investieren wollen. Das kommt schlichtweg aufgesetzt, unauthentisch, falsch rüber.“

Auf Facebook schreibt Quincy Sharuk Kapadia Burmuhl: „Mit echten Investment-Gesprächen hat das alles eher wenig zu tun.“

Nico Barelmann kommentiert, ebenfalls auf Facebook: „Gestern zum ersten Mal gesehen – hatte durchaus meinen Spaß mit der Sendung, was ich nicht gedacht hätte. Nur diese ‚Scripted Reality‘ ist immer etwas anstrengend. Closeup, ‚böse‘ Musik, am besten noch das Bild etwas abdunkeln… Ich kenne die Vorbilder aus den USA beziehungsweise England nicht so genau, aber ich würde es auch ohne diesen Inszenierungsmist schauen.“

„The Rocket Movie“ – das IPO-Promo-Video des Samwer-Inkubators

rocket internet the movieKurz vor dem Börsengang präsentiert sich Rocket Internet potenziellen Anlegern in einem bildgewaltigen Werbevideo. Dort wird das Klonen zur Kunstform erhoben.

Unter dem Artikel kommentiert Nico: „Die Leistung von Rocket ist durchaus beeindruckend. Rocket hat sehr viele Probleme gelöst, an denen andere vorher gescheitert sind, zum Beispiel Payment und Logistik in Entwicklungs-/ Schwellenländern. Wachstum kostet nun einmal Geld, besonders in der Startphase. Zalando hat jedoch gerade gezeigt, wie schnell man das bei Bedarf drehen und profitabel werden kann. Sicherlich wird nicht jede Rocket-Company ein durchschlagender Erfolg in Zukunft, aber das ist normales Geschäftsrisiko und im Portfolio hinnehmbar.“

Auch Sascha Thattil schreibt: „Die Idee ist brillant. Die Rocket-Leute konzentrieren sich derzeit mit einem Hauptteil der Ressourcen in Ländern wie Indien, Indonesien, Brasilien. Das lässt sie unter den anderen Fast-Startups herausstechen, die immer noch in den langsam wachsenden Ökonomien wie USA, Frankreich et cetera unterwegs sind. Und wie man sieht mit Erfolg. Jedenfalls erhalten sie genug Geld für die Expansion in diesen Ländern.“

Auf Facebook kommentiert Markus Stübing: „Marketing konnten sie schon immer!“

Warum WordPress als Startup-Tool unterschätzt wird

wordpressWordPress kann bei der Realisierung von Online-Geschäftsmodellen viel Geld, Zeit und Nerven sparen – und ist für Startups somit weit mehr als nur ein Blog-System.

Auf Facebook schreibt Gregor Melhorn: „Wordpress ist gut genug für den Anfang. Man sollte aber auf jeden Fall Ressourcen dafür einplanen, dass man im Erfolgsfall irgendwann mal aus WordPress rauswachsen wird – aber das kann ruhig nach dem Proof of Concept sein.“

Dagegen meint Philipp Mühlmeister ebenda: „Dass WordPress alles kann, heißt nicht, dass es alles gut kann.“

Ferhat Ziba schreibt, ebenfalls auf Facebook: „Stimmt schon, man kann damit schnell etwas aufbauen. Aber wenn man mehr machen möchte als einen Blog, ein Magazin oder eine Restaurantseite, würde ich von WordPress abraten.“

Unter dem Artikel kommentiert Dirk Spannaus: „Für einen schlanken Start reichen WordPress und ein professionelles Template absolut aus. Der individuelle Anspruch an die Webseite wird sich ohnehin erst nach Monaten Testphase klären. Vorher braucht es meist keine individuell designte Website.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Vox; Screenshot ipo.rocket-internet.com; NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen BESTIMMTE RECHTE VORBEHALTEN VON LUCA.SARTONI