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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Die meisten Gründer arbeiten locker 80 bis 90 Stunden pro Woche“

Julie Meyer verkaufte ihre erste Firma für 50 Millionen, heute ist sie selbst Venture Capitalist. Im Interview spricht sie über fleißige Gründer, passive Frauen und prägende Brüder.

Mateusz Jelinski kommeniert auf Facebook: „Produktivität ist das Zauberwort. Natürlich muss man – wenn es erforderlich ist – auch mal 12 bis 16 Stunden oder eine Woche durcharbeiten, aber als Dauerzustand ist das nix. Denn wie produktiv und kreativ kann jemand sein, wenn er ausgebrannt ist?“

Mario Apel meint ebenda: „Vier bis sechs Stunden am Tag effektiv durchpowern, den Rest bisschen Netzwerken und Mittagsschlaf und zwei Stunden Sport am Tag – ergibt maximal 9,5 Stunden.“

Patrick Köhler schreibt auf Facebook: „Lieber mit Spaß und Einsatz 80 bis 90 Stunden arbeiten als mit Langeweile und Frust eine 35-Stunden-Woche absitzen.“

Kar Ma hingegen kommentiert: „Falls irgendjemand das glaubt und wirklich versucht, einige Zeit so lange zu arbeiten, wird die Gesundheit es danken.“

In diese Klamotten sollen sich Gründer hüllen

The Startup GuyNerd-Pullis mit Flipflops und Shorts? Inspiriert von Valley-Techies scheint ein US-Modelabel mit eingefahrenen Gründer-Stil-Klischees aufräumen zu wollen.

Guest schreibt unter dem Artikel: „Na da bleibe ich doch lieber Gründer-Hipster, bevor ich aussehe wie die Jungs von Rocket Internet.“

René Schellhammer kommentiert auf Facebook: „Man stelle sich das mal vor: Vor Kreativität und Elan strotzende Jungunternehmer lassen sich in die Klamottenschublade pressen. Wohl eher nicht.“

Lakkes May schreibt ebenda: „Ich bin für das altbewährte Wacken-Shirt.“

Julia Retchkina meint dazu: „Ladies, wir brauchen keinen Guide. Wir wissen auch ohne, wie das geht .“

Neuer Investor kauft 10 Prozent von Rocket Internet – für 333 Millionen Euro

oliver samwer ceo rocket internet ipoDer philippinische Telefonkonzern PLDT kauft einen Anteil von zehn Prozent an Rocket Internet. Beide wollen nun insbesondere im FinTech-Bereich zusammenarbeiten.

Christian Mueller kommentiert auf Facebook: „Wenn da schon Firmen aus den Philippinen einsteigen, ist der Exit ganz nah – wo auch immer der hinführt.“

Und Frank Manuel Saviane meint ebenda: „Der Einstiegspreis für die Public-Aktien wird ganz schön teuer werden!“

Auch Jan Wendelin glaubt: „Wer da beim IPO zuschlägt ist selbst dran schuld.“

Dagegen kommentiert Pierre-Falk Empunkt: „Beim Facebook-IPO vor zwei Jahren haben doch auch viele daran gezweifelt, gerade wegen der Diskussionen um das Geschäftsmodell und des verpennten Umstiegs auf Mobile. Und jetzt? Steht Facebook bei rund 55 Euro und hat in zwei Jahren gute 44 Prozent Kurszuwachs hingelatzt. Was ich sagen will: Man weiß nie.“

Dirk Oppel fragt sich: „Wann platzt eigentlich die Blase der Samwer-Brüder?“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Julie meyer; Screenshot Banana Republic; Fast Company; Rocket Internet