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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Wie drei Brüder aus Bielefeld von China aus ein Sex-Imperium errichteten

ProstitutionKaufmich.com, Poppen.de, Ab18.de – all diese Sex-Communities gehen auf die Brüder Dreyer zurück. In einer Jugendherberge in Schanghai nahm die Geschichte ihren Lauf.

Auf Facebook kommentiert David Rožman: „Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche, aber hier ist es besonders schlimm. Trotzdem sollte man nicht alles über einen Kamm scheren. Es gibt auch verdammt viele Damen, die diesen Beruf freiwillig und gerne ausführen und verdammt viel verdienen.“

Ebenfalls auf Facebook schreibt Martina Dege: „Ich finde, Sexismus in Reinform sollte nicht als Grundlage für Gründungen herhalten. Hoffen wir mal, das der Profit mit der Ware Frau bald ein Ende hat!“

Remo Torsten Claar glaubt: „Bis zum gehobenen Escort-Segment dürfte es für diese Portale noch ein langer Weg sein“

So buhlt Oliver Samwer um den Elite-Nachwuchs

Oliver-SamwerFür Rocket Internet will Oliver Samwer junge Talente gewinnen. An seiner alten Uni wettert er deswegen gegen Investmentbanken und Beratungen.

Unter dem Artikel schreibt Daniel: „Ich finde Oliver Samwer nicht besonders sympathisch, aber hier hat er Recht. Ich habe an einer sogenannten (technischen) Elite-Uni studiert. Dort wollen alle nur in großen Konzernen unterkommen. Keiner von meinen Freunden beziehungsweise Kommilitonen hat nur ansatzweise daran gedacht, sich selbstständig zu machen oder bei einem Startup mitzumachen.“

Auf Facebook heißt es dazu von Til Man: „Die haben eben verstanden wie wichtig die Dualität aus Produktmarketing und Arbeitnehmermarketing ist. Rocket sucht ja keine Unternehmer für seine Stellen sondern Elite-‚Soldaten‘, so wie Investment- und Beratungshäuser auch.“

Dagegen kommentiert Rusty Ryan ebenda: „Finde die Aussage, dass man in großen Unternehmen nichts lernen würde, hoch fragwürdig! Häufig haben nur diese die Ressourcen, ihre Mitarbeiter auf Seminaren systematisch zu entwickeln. Kurzum: Beide Modelle haben ihre vor und Nachteile.“

Managementschwund und rauer Umgangston bei Kreditech

Mehr als zehn Manager sollen Kreditech in den letzten Monaten verlassen haben. Sie sollen sich am rauen Umgangston gestört haben – und am Geschäftsmodell.

Kenan Deniz erzählt unter dem Artikel: „Ich habe mit Diemer zusammengearbeitet. Schon damals hat er so gesprochen. Ich glaube, sein Charakter und seine Sprache haben zum Erfolg des Unternehmens beigetragen.“

Dagegen schreibt Thomas P: „Ich bin mir hier nicht sicher, ob es an dem stumpfen Führungsstil liegt oder einfach daran, dass der Junge zu jung und ganz schlicht und einfach überfordert ist ein 100-Mann-Startup zu führen. Das mussten auch schon andere vor ihm merken.“

Auf Facebook kommentiert Johann Quassowski: „Zum Glück gibt es mehr als eine Art, ein Startup erfolgreich zu führen. Das muss nicht so laufen.“

Bilder von oben nach unten: Kreditech; Hannah Löffler; © Panthermedia.net / KUZMA