Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Wir haben unser System zusammen mit Hackern entwickelt“

Kiwi.ki öffnet Haustüren über ein schlüsselloses Zugangssystem. Im Interview erklärt Gründer Christian Bogatu, warum herkömmliche Schlüssel unsicher sind.

Auf Facebook kommentiert Marcel Weig: „Jeder, bei dem schon mal die elektronische Zentralverriegelung am Auto ausgefallen ist, wird sich fragen, wie sinnvoll das ist.“

Einen anderen Aspekt sieht Olaf Taupitz kritisch: „Die Idee ist gut, aber ich glaube nicht, dass ein Monthly-Fee-Modell sich durchsetzen kann. Das ist entgegen der deutschen Mentalität und wird zwangsläufig den Absatz nicht ankurbeln. Für Fingerprint und Code zahlt man einmalig und deswegen mein Vorschlag: Überlegt euch das nochmal. Hardware: Einmal-Preis, App: Einmal-Preis und den Sender ebenfalls zum Einmal-Preis, das kann passen.“

Ähnlich sieht das Franzle: „Gutes Startup! Endlich mal etwas mehr Substanz aus Berlin. Monatliche Bezahlung würde ich nochmal gut testen. Da bin ich mir nicht sicher, ob das in Deutschland funktioniert.“

Und CeeBee meint: „Monatlich für die eigenen Wohnungs- bzw Haustür bezahlen? Dann doch lieber ein qualitativ hochwertiges herkömmliches Schlüsselsystem, das einen leicht 10 bis 20 Jahre nach der Installation nichts kostet!“

Vielflieger-App Flying zelebriert eigenes Scheitern

Flying EndeSie wollten die ultimative App für Vielflieger bauen. Nun ist der Traum geplatzt, Flying geht offline. Kein Grund jedoch für die Macher, Trübsal zu blasen. 

Heiko Wilms meint auf Facebook zur Art, wie Flying sein Scheitern nach Außen kommuniziert: „Ganz schön frech…“

Andreas Frank kommentiert ebenfalls auf Facebook: „Immer schade, wenn eine Idee nicht funktioniert. Aber ehrlich, wer braucht das? Zurückblickend auf meine Vielfliegerjahre: Mir hätte diese App keinen echten Nutzen gebracht. Nett, aber halt nicht mehr.“

Und Steffen Baum schreibt auf Facebook: „Einfach mal ehrlich sagen, dass man gescheitert ist, weil der Markt so etwas nicht verlangt und benötigt.“

„Trotz Smartphone verabredet man sich immer noch wie vor 20 Jahren“

Die Treffn-Gründer haben sich häufig darüber geärgert, dass Absprachen für Verabredungen so kompliziert sind – und deshalb einfach selbst ein Tool gebaut.

Mark19 kommentiert: „Anstatt im Gruppen-Chat zu bleiben, muss ich ’ne extra App downloaden, aufrufen und mir dann auch noch die Leute im Telefonbuch zusammensuchen. Auf der anderen Seite – Apps zum Termin-Aushandeln gibt es ja Dutzende. Der Markt scheint also da zu sein.“

Kosmopolit  meint: „Wer ein Smartphone hat, kann die Anfahrt auch innerhalb von Sekunden mit Google Maps klären. Und da man meist die selben Leute trifft, ergeben sich oft Stammlokale bzw. -orte. Für Veranstaltungen gibt es bereits Facebook. Ich sehe keinen echten Mehrwert.“

Sebastian von Treffn antwortet darauf: „Du beschreibst da sehr genau das heutige Problem: du bekommst eine Email mit den Daten, kopierst, wechselst die App, gehst auf Maps und suchst dann da erst mal; deine Freunde sind auf Facebook und die Geschäftskontakte in Outlook oder XING/LinkedIn. Die kurzfristigen Absprachen machst du mit Chat, SMS oder Email-Verteilern. Das alles bündeln wir in eine App für Verabredungen. Ob Du die App privat oder geschäftlich nutzt, sei dir überlassen.“

StephanL ist der Meinung: „Sorry Leute, aber das wird nichts. Die grundsätzliche Idee ist ja nachvollziehbar und genau deswegen versuchen junge Gründer seit zehn Jahren einen entsprechenden digitalen Weg zu finden. Alleine in meinem direkten Umfeld wurden in den letzten Jahre drei ganz ähnliche Startups gegründet, die trotz vorbildlicher Umsetzung ohne nennenswerten Effekt verpufft sind. Ich empfehle, das Technology Acceptance Model als wissenschaftliche Erklärung für Ideen, die versuchen, simple Dinge aus dem Alltag, die weitgehend problemlos funktionieren, zu verbessern. Kurz: Die angebotenen Features müssen ein echtes Problem lösen, sonst ist der Aufwand zur Adaption zu hoch.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Kiwi.ki;  Seat4a/ Flickr; © Helen S. Nicolai