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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Braucht Berlin McKinseys Masterplan?

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McKinsey will aus Berlin die Startup-Metropole Nummer eins machen. Doch in der Szene gibt es Zweifel an den Ideen. Und die Verwaltung streitet um ihre Umsetzung.

Auf Twitter gibt es vor allem Zustimmung für die McKinsey-Kritiker:


Christoph Raethke entgegnet: „Die Kinseys haben eine ganze Menge Leute direkt befragt, darunter auch mich – d.h. die Studie ist, anders, als man das normalerweise von den Beratern kennt, keine komplette Powerpointgeburt. Entsprechend sind viele der Befunde korrekt: unbefriedigende Anschlußfinanzierung, zu viel Bürokratie etc. (…) Ich glaube allerdings kaum, daß die Befragten eine weiteren Behörde, diese Delivery Unit, gefordert haben – ich hab das jedenfalls nicht. Das ist halt das Londoner und New Yorker Vorbild, und wenn das dort funktioniert, kann man ja zumindest mal fragen, ob das hier auch was bringen würde. Vielleicht ja, vielleicht nein – aber dafür, daß sie das mal vorschlagen, kann man den Mackies nun ausnahmsweise keinen Vorwurf machen.“

Und Andreas Otterstein kommentiert auf Facebook: „So oder so – Berlin wird niemals ein Silicon Valley werden. Und von oben verordnet hat auch noch nie funktioniert.“

Anonymes Surfen: Project A und Angels beteiligen sich an ZenGuard

Das Gründerteam von ZenGuard/ZenMate Gestärkt durch 30 Millionen Euro vom Springer-Konzern investiert Project A Ventures in das Berliner Startup ZenGuard und sein Anonymisierungstool ZenMate.

Steve merkt an: „Liebe ZenMates, bitte korrigiert Eure Marketingaussagen ein wenig. (…) Ihr verschlüsselt ja lediglich den HTTP(S) Verkehr des Chrome-Browsers. ‚Desktop VPN‘, wie Ihr es nennt, verschlüsselt die gesamte Kommunikation und ist schon etwas grundlegend anderes. (…) Wäre ja schade, wenn der Nutzer auf einmal denkt, seine E-Mails, seine Chats und sämtliche weitere Kommunikation wäre ebenfalls verschlüsselt. Trotzdem, Respekt für das Plug-In.“

Sascha Schubert fragt: „Wann kommt endlich ein kritischer Report zum Thema Mitarbeiterbehandlung bei Project A Ventures? (…) Wer sich Fairness, ein gutes Arbeitsklima und Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, der muss sich an genau diesen Punkten messen lassen.“

Bewertungsplattform Qype wird eingestellt


Das Online-Bewertungsportal Qype wird zum 30. Oktober geschlossen, wie der Dienst auf seiner Website mitteilt.

Yvonne Stolterfoht kommentiert auf Facebook: „Bei all diesem Geschachere stellt sich mir immer die Frage: Überlegt sich mal jemand, wie die bisherigen Nutzer auf solche Deals reagieren? Ich gaube es ist den Nutzern nicht egal, ob ein von ihnen seit Jahren genutzter Dienst plötzlich gezwungenermaßen in einen anderen Dienst übergehen soll.“

Mel Sayanie ergänzt ebenda: „Als regelmäßiger Nutzer beider Portale kann ich sagen, dass der größte Teil der bisherigen Qype-Beiträge bereits auf die Homepage von Yelp übertragen wurden – meine auch.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?