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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Das sagen Startups zum Mindestlohn für Praktikanten

Am Donnerstag wurde im Bundestag debattiert, ob der Mindestlohn auch für freiwillige oder längere Praktika gelten wird. Das ist nicht unumstritten. Was sagt die Startupszene zu den Plänen? 

Uwe Pagel kommentiert: „1.400 Euro im Monat sind für uns als kleine Agentur nicht mehr finanzierbar. Schade. Denn neben den vielen PraktikantInnen, denen wir wertvolle Erfahrungen mitgeben konnten, sind immerhin vier auch feste MitarbeiterInnen geworden.“

Jonny meint hingegen: „Der Artikel ist bezeichnend für die verquere Denke einiger Unternehmer heutzutage. Dass man dem Unternehmer dafür dankbar sein soll, dass er dem Nachwuchs genug Freiraum lässt, um das eigene Startup für wenig bis kein Gehalt hochzuziehen ist, schon etwas strange.“

Mark Oliver Skirde kommentiert auf Facebook: „Ein Praktikant ist keine vollwertige Arbeitskraft, auch wenn er im begrenzten Umfang Verantwortung übernehmen darf, sondern jemand, um den man sich kümmern muss. Eine Leistungskomponente bei der Vergütung zu integrieren ist sicherlich fair – so das denn möglich ist. Mindestlohn – no way!“

Velvet von Black schreibt ebenda: „Ein Praktikant sollte schon allein aus dem Grund entlohnt werden, um nicht als Billigarbeitskraft missbraucht werden zu können.“

Tom Rauhe kommentiert auf Facebook: „Wessen Geschäftsmodell für eine beliebige Arbeit weniger als 8,50 Euro pro Stunde vorsieht, der sollte sein Geschäftsmodell nochmal überdenken.“

Nach Hoeneß-Shitstorm: Lieferheld zeigt die kreativsten Beleidigungen

uli hoeness lieferheld anzeigeLieferheld macht sich in einer Anzeige über Uli Hoeneß lustig. Die Bayernfans laufen Sturm. Aber das Startup zeigt, wie man mit einem Shitstorm auch umgehen kann

DoJiMoDa schreibt unter dem Artikel: „So geht man mit einem Shitstorm richtig um. Nicht nur über die Userkommentare konnte ich herrlich lachen, auch das, was der Autor zu den Kommentaren schreibt, ist richtig lustig. Ein Hoch auf das Internet, wo jeder ein bisschen mutiger ist.“

Stephanie Killinger hingegen kommentiert auf Facebook: „Das macht’s ja nur noch schlimmer! Nicht witzig, sondern einfach nur geschmacklos – und ich bin kein Bayern-Fan.“

Derek Finke schreibt ebenda: „Gähn – Vielleicht sollte Lieferheld dieses Feld besser Erich Sixt überlassen. Der ist da deutlich kreativer und mutiger.“

Stefan Trost kommentiert auf Facebook: „Billigere PR um wieder im Gespräch zu sein gibt’s nicht. Die Aufruhr vergeht, der Name bleibt im Gedächtnis. Gut gemacht.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Hannah Loeffler; Lieferheld