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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Ottos Projekt Collins soll 2014 zweistellige Millionen-Umsätze machen

Im Mai war Otto mit Collins gestartet – offenbar mit Erfolg: Umsätze im zweistelligen Millionenbereich für 2014 und Profitabilität in fünf Jahren werden verkündet.

Anmerkung schreibt unter dem Artikel: „Collins ist massiv finanziert worden und hat im Einkauf, Sortiment und Logistik Zugriff auf viele Services der Otto-Gruppe. Ich würde das eher als Konzernprojekt bezeichnen und nicht als Startup.“

Ähnlich sieht das Frank Huber. Auf Facebook kommentiert er: „Startup? Wohl kaum – eher die Stabsabteilung ‚Jugend- und Trendmode‘ vom Otto-Versand.“

Hingegen meint Insider: „Das Collins Sortiment besteht nur zu ca. 10 Prozent aus Otto-Sortimenten, der Rest wird über den Collins-Einkauf autark beschafft. Und bei der Logistik wird auf den Drittservice von Hermes aufgesetzt, der auch jedem externen Kunden zur Verfügung steht. Die Ausgangslage ist also fast genau dieselbe wie bei Zalando auch.“

Und Oliver Petzold schreibt: „Ich finde den Ansatz von Collins sehr innovativ. Aber mal schauen, ob es sich mit Aboutyou auch langfristig gegen Zalando durchsetzen kann.“

Sechs Gründe, warum sich große Firmen so schwer mit Startups tun

Konzern-Inkubatoren sind selten erfolgreich – warum eigentlich? Jan Beckers, Entrepreneur des Jahres 2014, sprach auf dem Bitkom-Trendkongress über die Ursachen.

Florian Menevis schreibt unter dem Artikel: „Inkubatoren von großen Unternehmen sind hauptsächlich dazu da, die disruptiven Kräfte von Startups zu bändigen und abzumildern. Im Prinzip sind solche Inkubatoren nichts anderes als ein Angestelltenverhältnis mit homöopathisch dosiertem Unternehmer-Feeling.“

Auf Facebook kommentiert Kujtim Retkoceri: „Google ist das beste Beispiel dafür, dass große Firmen auch brilliante Inkubatoren schaffen können. Den hiesigen Unternehmen fehlt es schlicht an dem Bewusstsein und dem Wissen, das hier durchzusetzen.“

Ulrich Hegge schreibt dazu, ebenfalls auf Facebook: „Die ‚DNA‘ von Google passt auch dazu. Und selbst bei Google gibt es noch keinen wesentlichen geschäftlichen Erfolg aus den neuen Themen.“

Unter dem Artikel kommentiert Volksgasmaske: „Nur wer kein Risiko eingehen möchte, geht in eine große Firma.“

Bilder von oben nach unten: Otto Gruppe; Frank Schmiechen/Gründerszene