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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Knauserige Investoren im Rampenlicht – so war die zweite Folge #DHDL

DHDLGewaltige Beteiligungen für mickriges Kapital boten die Löwen bei ihrem zweiten Auftritt. Wer diesmal richtig absahnte – und wer scheiterte. Das Resümee des Abends.

Tobias schreibt unter dem Artikel: „Die Sendung ist im Vergleich zum Original ein Witz. Die gepitchten Unternehmen sind größtenteils nicht ernstzunehmen. Hoffentlich wird die Qualität der Kandidaten mit der Zeit etwas besser und die Unternehmensbewertung etwas realistischer.“

Andreas Goclik schreibt auf Facebook: „Diese Selbstbeweihräucherung der Investoren nervt gewaltig und ist in Teilen nicht nur übertrieben, sondern auch irreführend. Weiterhin hat man das Gefühl, dass die Bewerber – bei Interesse der Investoren – bewusst übervorteilt werden.“

Dagegen meint Jens Haenel: „Klasse Format, für deutsche Verhältnisse ordentlich umgesetzt. Die Deals der ‚Löwen‘ sind schon recht brutal – aber es wird keiner zu irgendwas gezwungen.“

Anders sieht das Roland Hötzinger, er kommentiert ebenfalls auf Facebook: „Ziemlich schwache Geschichte, die immer mehr an DSDS erinnert. Gründer werden als Bittsteller hingestellt und bislang müsste man als Außenstehender zu jedem Deal dringend abraten. Ich glaube, das Thema sollte man anders anpacken.“

Micha Zabel schreibt ebenda: „Die Löwen handeln, wie man es von cleveren Investoren gewohnt ist. Klar kommen da auch unverschämte Angebote. Das Problem ist, dass ein Großteil der Gründer dort zwar gute Ideen, aber leider weder das nötige Verhandlungsgeschick noch die Skills haben, um ihr Produkt den Löwen für einen fairen Deal zu verkaufen. Schade, dass die Löwen den Kandidaten nicht etwas mehr mit den eigenen Erfahrungen zur Seite stehen und hier die Situation nutzen, um gute Konzepte für ’nen schmalen Taler zu ergattern.“

Bund und Länder fördern Zalando mit 35,5 Millionen Euro

Zalando ist der größte Empfänger von Subventionen im Versandhandel. Die Länder Berlin, Thüringen und Brandenburg bewilligten dem Mode-Versender insgesamt über 35 Millionen Euro.

Daniel Naumann kommentiert auf Facebook: „Wie viel Zalando seinen Mitarbeitern zahlt und wie die Arbeitsbedinungen sind interessiert mich null. Aber dass der Staat mein Steuergeld in Form von Subventionen sinnlos verplempert, geht mir gewaltig gegen den Strich.“

Martin Vogel meint hingegen. „Wenn man öffentliche Fördermittel bekommen kann, sollte man gefälligst zugreifen! Man müsste schon sehr törricht sein, eine solche Chance nicht anzunehmen.“

Dirk Metzger sieht das anders. Auf Facebook schreibt er: „Unfassbar, 35,5 Millionen für einen Schuhhändler – und andere Startups müssen um 1.000 Euro betteln.“

Auch Daniel schreibt unter dem Artikel: „Warum Unternehmen, die Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen haben, subventioniert werden, ist mir vollkommen schleierhaft. Wenn überhaupt Subventionen, dann für Unternehmen, die Hochlohnarbeitsplätze schaffen!“

Und David Lux schreibt: „Würde der gleiche Betrag an Fördertöpfe für junge Startups mit innovativen Ideen oder an die Gründungsinitiativen der Hochschulen gehen, dann wäre ‚Digitaldeutschland‘ geholfen.“

Das war die große Samwer-Show im ZDF

Oliver Samwer In wenigen Jahren haben die Samwer-Brüder ein Internet-Imperium aufgebaut. In einer 45-minütigen Dokumentation versucht Frontal 21, Rocket Internet zu durchleuchten.

Martin Drees kommentiert auf Facebook: „Hätte Potenzial gehabt, leider einseitige Negativberichterstattung. Ich bin bestimmt kein Samwer-Fan, aber undifferenzierter Populismus führt nicht zu mehr Transparenz.“

Willi Noggler kommentiert ebenda: „Eine Reportage, die mit allen Stilmitteln – vom sugestiven Komentar aus dem Off bis zur Verdunkelung von Bildern – versucht, die deutsche Neidgesellschaft zu bedienen.“

Auch Benedikt Oberhuber meint dazu: „Diese Meinungsmache langweilt. Außerdem hätte ich mir gern etwas mehr über die anderen beiden Brüder gewünscht. Mich interessieren die Köpfe im Hintergrund.“

Und Gotteslaesterer schreibt unter dem Artikel: „Hat nur noch gefehlt, dass der Ur-Ur-Opa der Samwers sein Geld aus der Nazi-Zeit hatte und sie mit diesem bösen Geld das Rocket Internet Imperium aufgebaut haben.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Zalando; Vox; ZDF/Lukas Piechowski