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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Warum gingen drei Seedmatch-Startups pleite?

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FoodieSquare, BluePatent und Betandsleep – schon drei über Seedmatch finanzierte Startups sind insolvent. Ein Interview zu den Hintergründen.

CmdrChakotay kommentiert: „Vielleicht liegt es daran, dass es immer nur ‚hippe‘ und ‚trendy‘ Startups auf die Plattform von Seedmatch schaffen und weniger diejenigen, die eine solide Geschäftsidee haben, aber nicht so ‚stylish‘ sind.

Dgiebe glaubt ebenfalls: „Vielen Startups fehlt es doch einfach an einem gescheiten Business Model. Sie sind zwar stylish und halten sich auch selbst für das non-plus-ultra Produkt, jedoch fehlt scheinbar oft die ordentliche Recherche, ob sich das Geschäft überhaupt lohnt.“

Jacob Carstens von Seedmatch antwortete darauf: „Dass Seedmatch nur ‚hippe‘ Geschäftsmodelle finanziert, ist falsch. Es gibt eine ganze Menge Startups bei Seedmatch, ob nun hippes oder ‚Oldschool‘-Geschäftsmodell, deren Ideen sich sehr gut entwickeln. In einigen Jahren werden wir sehen, was denn nun erfolgreicher war – und wir bei Seedmatch werden das genau analysieren und darüber informieren. Bis dahin entscheidet weiter die Crowd, ob sie eine Idee als spannend empfindet oder nicht.“

Wenn das Praktikum gar keins ist

Praktikum Anforderungen MindestlohnPraktikanten werden oft als billige Vollzeitkräfte angestellt. Doch ihr Einsatz muss mit intensiver Betreuung, und bald wohl auch nach Mindestlohn, vergütet werden.

Martin kommentiert: „Ich als Praktikant denke, dass die Mindestlohnregelung an sich ein großer Fehler ist. Welches Startup ist bitte bereit, 8,50€ für einen Praktikanten zu zahlen? Sogar große Unternehmen zahlen sehr selten solche Beträge. Gap Years im deutschsprachigen Raum werden so zur Unmöglichkeit und Leute von Unis ohne Pflichtpraktika extrem benachteiligt. Wer stellt die noch ein, wenn die Pflichtpraktikanten um ein Mehrfaches billiger sind?“

Joachim Schönke schreibt auf Facebook: „Für Studenten muss gelten: Lieber ein Praktikum für 400 Euro als kein Praktikum. Wer hier ans Verdienen denkt, der tut den Studenten keinen Gefallen. Fürs Verdienen gibt es Nebenjobs.“

Kaity Stevens wendet ebenda ein: „Nur leider ist es so, dass man neben dem Praktikum kaum Zeit hat, noch einem Nebenjob nachzugehen. Erfahrungswerte hin oder her, mein Einsatz muss genügend vergütet werden. Es müssen nicht direkt 8,50€ pro Stunde sein, das kann sich kein Startup leisten, aber wenn ich in manchen Anzeigen ‚wird nicht vergütet‘ lese, finde ich das eine Unverschämtheit.“

Das ist das neue Projekt von Frank Thelen

frank thelen dooIm Februar verkündete Frank Thelens Doo das Aus seiner gleichnamigen Dokumentenverwaltung. Nun stellt das Bonner Startup sein neues Projekt vor: eine Scan-App.

Wasauchimmer kommentiert: „Es gibt schon Scanner-Apps, die Zeichen erkennen und zu einem Dokument umwandeln. Da hat es die App von Frank Thelens Doo ziemlich schwer, wenn sie nicht trumpfen kann.“

Und Paul meint: „Kein Privatmensch scannt seine Belege und sonstigen Kram ein – nur damit er diese digital hat. Die Anzahl an Personen, die das machen, ist so gering, dass es immer ein Nischenprodukt bleiben wird!“

Scientology launcht milliardenschweres Accelerator-Programm – auch in Berlin

In unserer Rubrik „Während du schliefst“ haben wir euch am 1. April mit dem Scientology-Accelerator auf den Arm genommen. Unser Schwestermagazin VentureVillage hat mitgemacht.

Matthias hat den Scherz nicht auf Anhieb verstanden: „Gestern dachte ich noch, dass ich (heute) am ersten April alle Scherze sofort erkennen werde, aber da lag ich falsch.“

Auch Bernd Schneider ist auf unseren Aprilscherz hereingefallen, er schreibt auf Facebook: „Ich hatte schon gehofft, die Scientologen wären auf dem absteigenden Ast. Leider scheint das nicht so zu sein.“

Dagegen kommentiert Quellcoder: „Ich habe den Aprilscherz als Erster entdeckt!“

Auch Philipp Zeisler hat den Scherz durchblickt. Auf Facebook schreibt er: „April April! Aber wäre geil – Tom Cruise als CEO.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Seedmatch, © panthermedia.net/Fabrice Michaudeau, Doo, NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Scientology Media