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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„I fucked up“ – Investor wegen sexueller Belästigung am Pranger

SexismusAmerika debattiert über Sexismus in der Tech-Branche. Aktueller Anlass: Ein Investor und Autor hat in Berlin eine Geschäftspartnerin in einer Mail belästigt.

Sabine Hahn kommentiert auf Facebook: „Super, dass das an die Öffentlichkeit kommt und mal Belege für den Chauvinismus (um mal nicht das ‚harte‘ S-Wort zu benutzen) innerhalb der Tech-Branche zu sehen sind. Oder, doch ‚nur‘ der Alkohol schuld?! Super Reaktion von den beteiligten Ladies!“

Henry erklärt unter dem Artikel: „Ich verstehe überhaupt nicht, was daran das Problem sein soll? Mann trifft Frau, Frau gefällt Mann, Mann will Sex. That’s life, und genau so entsteht Leben, wie auch sonst!?“

Dem pflichtet Eddy bei: „Er hat sie zu nichts gezwungen und auch nicht bedrängt. Er hat sie lediglich gefragt (‚Deal?‘). Auf diese Frage hätte sie einfach mit ‚Nein‘ antworten können und die Sache wäre erledigt gewesen. Eine Kollegin als Hure oder Schlampe zu beschimpfen ist ein absolutes Unding und muss bestraft werden, aber wir sollten an dieser Stelle klar differenzieren.“

Julia Anders kommentiert auf  Facebook: „Als erwachsene Frau sollte man zwischen sexueller Belästigung/Sexismus/Nötigung und einem – wenn auch blöden – Anmachspruch unterscheiden können. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen ist lächerlich. Ärgerlich ist nur, dass so ein Fall dermaßen für Aufruhr sorgt und Fälle, die wirklich schwerwiegend sind, in der Versenkung verschwinden.“

Paula hingegen schreibt unter dem Artikel: „Ich arbeite selbst in Berlin in der Tech-Szene und kann nur bestätigen, dass solches Verhalten üblich ist. Die Kommentare zum Artikel machen mir Angst. Verstehen viele Männer in meiner Branche wirklich nicht, dass es um Macht geht? Ich bin gerade wirklich sprachlos.“

„Verwechselt. Sorry!“ – Nutzer von Uber und Lyft nerven US-Autofahrer

Uber_LyftPrivate Mitfahrgelegenheiten lassen sich optisch kaum von normalen Fahrzeugen unterscheiden. Kein Wunder also, dass man da schon mal im falschen Auto landet.

Geronimo Bob meint auf Facebook: „Wenn das so oft passiert, dass es schon diesen Hashtag gibt, wird man da demnächst noch ganz andere Geschichten hören.“

Alex van H kommentiert ebenda: „Dürfen die Fahrer dann auch direkt auf die schießen wie bei Einbrechern? Vor allem scheint Uber eine echt gute PR-Abteilung zu haben!“

Dagegen beanstandet Bruno Böhm: „Über Blacklane, die in Berlin weit weniger Probleme haben, ein ordnungsgemäßes Taxigewerbe zu betreiben, gibt es kaum Artikel.“

Motzige Löwen, naive Gründer – und zwei Investments in zwei Stunden #DHDL

DHDLNach Schmusen war der Löwen-Jury am Dienstag Abend nicht zumute. Im Gegenteil: Sie teilte ordentlich aus und investierte nur sporadisch. Ein Fall für die Casting-Schublade?

DoJiMoDa kommentiert unter dem Artikel: „Das war wie DSDS für Gründer. Es gab die dramatische Vorgeschichte der Teilnehmer und dieterbohlische Kommentare. An sich aber dennoch unterhaltsam und das schmutzige Gefühl, nachdem man heimlich eine Folge geschaut hat.“

Tiefentaucher kritisiert: „Das war ne ganz peinliche Veranstaltung.“

Alex V. Klee schreibt auf Facebook: „Naja, die Scripter haben wieder zugeschlagen – leider. Zu viel Dramaturgie und Effekthascherei. Grundsätzlich begrüßenswert, aber für echte Learnings sollten die englischen Varianten zum Pflichtprogramm werden.“

Magda Mogila findet: „Schade, dass die Business Angel den Leuten nicht bis zu Ende zuhören wollten…“

Mauritia Kerssenbrock kündigt, ebenfalls auf Facebook, an: „Nun werde ich mir mal die anderen Raubtiere in Großbritannien und den USA ansehen. Vermutlich haben die ein etwas anderes Niveau als unsere kleinen wadenbeißenden Stubentiger.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

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