Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Länder wollen bundesweites Verbot von UberPop und Wundercar

alexander dobrindt taxi appsDie Ridesharing-Apps von Uber und Wundercar könnten bald für illegal erklärt werden: Mehrere Länder-Verkehrsminister befürworten ein bundesweites Verbot.

Joachim Schönke schreibt auf Facebook: „Uber ist eine lokal agierende Mitfahrzentrale – wo ist auf einmal das Problem? Gibt es auch sachliche Gründe, warum man ein Uber-Verbot erwägt, aber jahrelang gegen Mitfahrzentralen nichts hatte?“

Bruno Böhm kommentiert auf Facebook: „Ich höre immer ‚Verbote‘. Uber soll nicht verboten werden – sondern gar nicht erst zugelassen. Wer in einer hochspezialisierten Wirtschaft auf verlässliche Normen verzichtet, der vernichtet Effizienz.“

Manuel Mueller schreibt auf Facebook: „Protektionismus hat langfristig noch nie gewirkt in einem freien Markt. Wohlstand entsteht nur durch Wettbewerb, wacht mal auf, ihr Planwirtschaftler!“

Bruno Schnöding ist der Meinung: „Was ist daran protektionistisch, wenn man erwartet, dass sich alle Marktteilnehmer gleichermaßen – wie die Taxenbetriebe an die geltenden Verbraucherschutzgesetze halten müssen?“

Und Martin Strosse kommentiert: „Hier eine neue tolle Idee mit dem gleichen Ansatz. WunderAnwalt: Über eine App finden Sie ihren nächsten Rechtschutz. Profesionelle Hobby-Advocaten mit mindesten 20 Stunden Fernseh-Gerichtssendungen-Erfahrung beraten Sie viel kostengünstiger bei ihrer nächsten Scheidung oder Unternehmensverkauf als eine Kanzlei.“

„Wir brauchen eine Börse, die Wachstums-Unternehmen für IPOs gewinnen kann“

Sigmar GabrielBundeswirtschaftsminster Gabriel plädiert für mehr Börsen-Mut in Deutschland. Um die Startup-Dynamik zu erhalten, sei ein starker Exit-Kanal unbedingt notwendig.

Patrick Köhler kommentiert auf Facebook: „Lieber erst mal Gründung und Finanzierung vereinfachen, bevor man IPO-Möglichkeiten schafft.“

Auch Tim Drygala schreibt auf Facebook: „Das IPO steht im Lebensweg eines Unternehmens recht weit hinten und nützt im Zweifel eher den Gründern, die Kasse machen, als der Finanzierung.“

Thomas Bachem meint dazu: „Ihr müsst das Ökosystem als Ganzes betrachten. Je besser die Aussichten auf IPOs und Exits sind, desto besser wird automatisch die Finanzierungssituation für Startups, weil mehr Investoren Interesse haben.“

Sven von Loh schreibt unter dem dem Artikel: „Die Bundesregierung sollte in die Offensive gehen und endlich die Bedingungen des Venture-Capital-Marktes reformieren. Fondsinitiatoren müssen leichter in der Lage sein, große Ankerinvestoren anzuwerben und weitere Fonds aufzulegen, um vor allem kapitalintensive spätere Wachstumsfinanzierungen aus eigener Kraft zu stemmen. Zudem sollte die Politik mehr Finanzierungsoptionen für High-Tech Innovation nach dem Vorbild des High Tech Gründerfonds fördern, die gemeinsam von privaten und öffentlichen Geldgebern getragen werden. Einher geht damit dann auch die Diskussion um ein neues Börsensegment in Deutschland.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder:  NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von blu-news.org; Alex Hofmann/ Gründerszene