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Lieferando übernimmt das deutsche sowie belgische Geschäft des Online-Lieferdienstes Resto-In. Zu dem Kaufpreis macht Lieferando keine Angaben. Die Details der Übernahme seien noch nicht abschließend verhandelt worden, heißt es von dem Lieferdienst-Vermittler.

Über das Portal des Berliner Unternehmens Resto-In, das vormals unter dem Namen Bloomsburys operierte, können Kunden Essen und Getränke von Restaurants bestellen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Londoner Startup Deliveroo oder Foodora aus Berlin, das zu dem Lieferando-Konkurrenten Delivery Hero gehört. Resto-In ist in Deutschland allerdings nur in Hamburg und Berlin aktiv und bedeutend kleiner als die Konkurrenten.

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Lieferando will das Angebot von Resto-In nach der Übernahme auf der eigenen Plattform integrieren. So können Resto-In-Kunden künftig ihre Bestellung über das Lieferando.de-Portal oder die App aufgeben, wie die Tochter des börsennotierten Unternehmens Takeaway mitteilte.

Lieferando-Geschäftsführer Jörg Gerbig sagte auf Nachfrage von Gründerszene, dass Resto-In für Deutschland und Belgien „weniger als zehn feste Mitarbeiter“ beschäftige, die nun alle von Lieferando übernommen werden. Auch die rund 50 Fahrer aus den beiden Ländern plane sein Unternehmen zu übernehmen. Die Verhandlungen seien hier aber noch nicht abgeschlossen.

Mit der Übernahme könne Lieferando außerdem mehr als 200 Restaurants von Resto-In in das Angebot integrieren, so Gerbig weiter. 150 dieser Restaurant seien bisher nicht auf Lieferando gelistet. „Mit der Übernahme fokussieren wir uns auf die bestehenden Länder. Dies bestätigt unsere aktuelle Strategie.“ Durch den Kauf von Resto-In könne Lieferando die Liefer-Logistik ausbauen, die es mit der Übernahme des Berliner Startups Food Express Anfang 2016 gestartet hatte.

Bild: Lieferando