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Die Uli-Hoeneß-Anzeige von Lieferheld und die Folgen

Es war nicht das erste Mal, dass der Berliner Lieferdienstvermittler Lieferheld mit einer vermeintlich lustigen Promi-Werbung für Aufsehen sorgte: Schon als sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Januar beim Langlaufen verletzte, wünschte Lieferheld in einer Anzeige in der Berliner Zeitung „Gute Besserung, Mutti…“.

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Am Dienstag nun widmete sich das Unternehmen dem ehemaligen Bayern-Boss Uli Hoeneß, der am Tag zuvor seinen Gefängnisaufenthalt in der Justizvollzugsanstalt Landsberg angetreten hatte. In der Bild-Zeitung schaltete Lieferheld eine Anzeige mit der Ansage „Uli, wir liefern auch nach Landsberg“.

„Geistreich ist das nicht, auch nicht sonderlich smart oder clever“, motzte gestern schon Meedia, und stellte fest: „Nicht zum ersten Mal“ sei die Aktion „nicht lustig, sondern eher peinlich“. Auch auf Facebook musste das Startup ziemlich Haue einstecken. Über 600 Kommentare bekam allein der Post mit der Anzeige – und die allermeisten davon negativ.

Nun zeigt Lieferheld, wie man kreativ und humorvoll mit solch einem Shitstorm umgehen sollte – und präsentiert in einem Blogpost die „Top 10 der kreativsten Beleidigungen“. Und egal, was man von der Anzeige hält – beim Durchlesen der Kommentare dürfte fast jeder zum Schmunzeln kommen.

Bild: Lieferheld