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Gereon Frahling, Gründer und Geschäftsführer von Linguee

Expansion und positiver Cashflow bei Linguee

Erfolgreiches Jahr für Linguee: Das Kölner Online-Wörterbuch kann dieser Woche die Integration der nächsten Weltsprachen bekannt geben. Von Mittwoch an beherrscht Linguee auch Übersetzungen der Sprachen Russisch, Chinesisch, Japanisch, Niederländisch, Italienisch und Polnisch – vorerst allerdings nur in Kombination mit Englisch.

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Linguee war 2009 als intelligente Übersetzungshilfe für Deutsch und Englisch gestartet, 2010 waren die Sprachen Französisch, Spanisch und Portugiesisch hinzugekommen. Das Besondere: Neben einer redaktionell bestückten Datenbank durchsucht Linguee auch Millionen von Internetseiten, vor allem durch die Indizierung zweisprachiger Websites – und zeigt so die Vokabeln in vollständigen Satzzusammenhängen.

Im Oktober durchbrach Linguee nach eigenen Angaben zum ersten Mal die Marke von zwei Milliarden Pageviews. Die IVW listete die Website im gleichen Monat als Nummer 22 der (nach Visits) meistbesuchten deutschen Internetseiten. Mehr als drei Viertel der Zugriffe kamen dabei aus dem Ausland.

„Wir kommen auf unserem Weg, das größte Online-Wörterbuch der Welt zu werden, einen großen Schritt weiter“, kommentiert Geschäftsfüher Gereon Frahling die jüngsten Zahlen.

Das Startup kann in diesem Jahr nach Unternehmensangaben zum ersten Mal einen positiven Cashflow vorweisen. Die Gewinne werde man „massiv reinvestieren“, so Frahling. So soll es noch mehr redaktionelle Einträge geben und eine bessere Ordnung der Ergebnisse.

Bild: Linguee