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Die beiden Loftville-Gründer Sönke Martens (links) und Johannes Haus 2011 im Gründerszene-Interview mit Yvonne Neubauer

Loftville-Gründer und -Belegschaft teilweise zu Immonet

Seit etwa einer Woche ist von der ehemaligen Hochglanzfassade der Loftville-Webseite (www.loftville.com) nichts mehr zu sehen. Wo früher exklusive Wohnungen den Besitzer wechselten, ist nun ein spartanischer Blog und Nachrichten-Aggregator Zuhause, der etwa Auskunft über bekannte Hamburger Stadtteile gibt. Anfang 2012 konnte Loftville noch etwa eine halbe Million Euro in einer Finanzierungsrunde aufnehmen.

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Auf Nachfrage von Gründerszene bestätigt Mitgründer Johannes Haus das Ende des ehemaligen Hamburger Immobilien-Marktplatzes, der für Städte wie Hamburg, Köln oder München Wohnungen vermittelte. Das Gründerteam und einige Mitarbeiter wechselten zu Immonet, die meisten anderen ehemaligen Mitarbeiter seien vermittelt worden, so Haus.

Darüberhinaus gibt es folgende offizielle Stellungnahme: „Immonet und Loftville haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart, in deren Rahmen Teile des Loftville-Teams, insbesondere die Gründer Johannes Haus und Sönke Martens, ihre Expertise der Immonet GmbH zur Verfügung stellen. Loftville hat in den vergangenen Jahren mit einem geschlossenen Marktplatz für urbane Mietwohnungen ein hochinnovatives Produkt mit nachhaltig positivem Nutzungserlebnis entwickelt.

In einem hochkompetitiven Wettbewerbsumfeld für die Wohnungsvermittlung in Großstädten hat sich die eigenständige Skalierung auf Angebots- und Nachfrageseite jedoch als große Herausforderung erwiesen. Die Gründer von Loftville freuen sich daher, ihre auf der Loftville-Plattform gewonnenen Erfahrungen und Ansätze bei einem etablierten Portal wie Immonet.de einzubringen, das bereits über eine starke Marktstellung in deutschen Großstädten verfügt.“

Die Loftville-Gründer im Interview

Vor etwa zwei Jahren interviewte Yvonne Neubauer für Gründerszene die beiden Loftville-Gründer im Video-Format „Flaschenposting“.

Bild: Gründerszene