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Roq.ad-Gründer und -CEO Carsten Frien

Roq.ad will Werbung über Endgeräte hinweg ermöglichen

Anfang 2013 verließ Carsten Frien nach etwa vier Jahren das von ihm mitgegründete Mobile-Advertising-Unternehmen Madvertise. Nun präsentiert er sein neuestes Projekt: das AdTech-Startup Roq.ad. Laut Xing arbeitet er seit September 2014 daran.

Roq.ad verspricht, Werbung über alle digitalen Bezugspunkte eines Nutzers hinweg kohärent gestalten zu können. Dazu ordnet die Roq.ad-Technologie Endgeräte eindeutig einer Person oder einem Haushalt zu, um somit die Kampagnen eines Werbekunden über alle Geräte hinweg steuerbar zu machen. Auch eine Synchronisierung mit traditionellen Medien wie TV sei möglich. „Mehr als zwei Drittel der Endkunden in Europa nutzen drei oder mehr Endgeräte“, betont Frien. „Je mehr Endgeräte Konsumenten künftig nutzen werden, desto größer wird das Problem für Werbekunden.“

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Zur Analyse werden nach Unternehmensangaben mehr als 500 Messpunkte verwendet, Nutzerprofile mit bis zu 20.000 Merkmalen erstellt. Trotzdem sei die Lösung mit dem strengen deutschen Datenschutz vereinbar, weil etwa keine personenbezogenen Informationen zur Identität eines Nutzers gespeichert würden.

Neben Carsten Frien als CEO gehören auch Richy Ugwu (zuvor unter anderem für Roland Berger und Groupon tätig) sowie Kasia Zalewska (Business Development Managerin von Friens VC Quantum Leap Ventures) zum Führungsteam. Im achtköpfigen Advisory Board sitzt mit Madvertise- und LiquidM-CTO Thomas Hille unter anderem auch ein alter Kollege Friens.

Zum Start ist Roq.ad nur in Deutschland aktiv. Zeitnah soll jedoch die Expansion in weitere Länder erfolgen.

Bild: Roc.ad