Start der Kunstsammler-Plattform Larry’s List

Magnus Resch kehrt zurück in die Welt der Kunst: Der Ex-Geschäftsführer des Inkubators Springstar, der seine Karriere als Galerist in Zürich begann, launcht Larry’s List (www.larryslist.com), ein Online-Verzeichnis von Kunstsammlern. Das 2012 gegründete und in Hongkong basierte Unternehmen will die zentrale Plattform für Galeriebesitzer, Auktionshäuser, Künstler und Kunsthändler werden. Aktuell sind nach Firmenangaben mehr als 3.000 Sammler aus 70 Ländern eingetragen, dazu Details der von ihnen erworbenen Kunstwerke.

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Die einzelnen Profile sind – außer für Künstler – kostenpflichtig, 9,50 US-Dollar soll der Zugang zu einem Sammlerprofil kosten. „Es wird am Anfang Zurückhaltung geben“, wird Resch von Bloomberg zitiert. „Ich bin aber überzeugt, dass Larry’s List irgendwann ein Standardwerkzeug werden wird. Im Vergleich zu anderen Datenbanken ist es billig.“

Die Informationen zu Sammlern und Kunstwerken tragen 25 Mitarbeiter aus frei zugänglichen Quellen zusammen. Daraus kompiliert Larry’s List zudem ein Ranking, in dem Sammler nach verschiedenen Kriterien wie Präsenz, Größe der Sammlung oder Teilnahme an Kunstmessen eingestuft werden. Das Ergebnis, „Larry’s List Art Collector Report“ soll regelmäßig in gedruckter Fassung erscheinen.

Resch hatte zuletzt mit seinem Ausstieg beim Fitness-Portal Gymondo Schlagzeilen gemacht, das er erst zu Jahresbeginn gegründet hatte.

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