Die Goodgame-Gründer Kai und Christian Wawrzinek (v.l.)

Die Goodgame-Gründer Christian und Kai Wawrzinek werden wieder Geschäftsführer (v.l.)

„Goodgame Studios beschleunigt Fokussierung auf Kerngeschäft“ – das steht über der jüngsten Mitteilung der Hamburger Spieleschmiede. Ein Versuch, schlimme Nachrichten zu kaschieren: Das Unternehmen streicht 200 Stellen, heißt es weiter im Text. Bereits vergangenen August hatte das Unternehmen hunderte Mitarbeiter entlassen.

Laut Lokalmedien arbeiten nun noch 350 Angestellte für Goodgame Studios. Das wäre lediglich ein Bruchteil der Mitarbeiterzahl, die das Unternehmen einst beschäftigte. Im Februar 2015 kündigten die Gründer im Gespräch mit diesem Magazin noch an, im Laufe des Jahres von bereits 1.200 auf 1.600 Mitarbeiter wachsen zu wollen.

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Als Grund für die Kürzungen nennen die Hamburger starken Wettbewerb und, dass Neuentwicklungen von Spielen nicht die erhofften Erfolge liefern konnten. Künftig wolle sich Goodgame auf seine erfolgreicheren Titel konzentrieren, insbesondere „Goodgame Empire“ und „Big Farm“.

Auch die Geschäftsführung wird verkleinert. Der neue CEO Maximilian Schneider, der erst im September vergangenen Jahres eingesetzt wurde, verlässt das Unternehmen wieder. Die Gründer Kai und Christian Wawrzinek kehren als CEO und CSO zurück.

Bild: Goodgame Studios