Guten Morgen! Während wir geschlafen haben, ging für andere die Arbeit in der Startup-Welt weiter.

Die Top-Themen:

Von Bitcoin hält Mastercard-CEO Ajay Banga wenig – Blockchain-Technologie allerdings schaut sich seine Kreditkartengesellschaft bereits seit Längerem an. Wie jetzt bekannt wurde, hat Mastercard kürzlich ein Patent angemeldet, mit welchem sich das Unternehmen eine Lösung für Geldtransfers auf Basis der Blockchain sichern will. Die Lösung soll Zahlungen in Echtzeit ermöglichen. Die Technologie dahinter würde es Mastercard erlauben, Zahlungen fortlaufend zu beobachten und beispielsweise zu sehen, ob ein Händler nach einem bestimmten Kauf auch bezahlt worden ist. [Mehr bei TechCrunch, CoinDesk]

Eine beheizbare Mütze? Das hat die Investoren in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ nicht überzeugt. Macht nichts, denn Kapital haben die Gründer von Vulpés nach der Sendung trotzdem bekommen. Wie, das erklären sie heute in unserem Interview. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier sind weitere Schlagzeilen aus der Nacht:

Die Aktionäre von Snap – dem Unternehmen hinter der App Snapchat – sind sich mehr als uneinig, was das Potenzial ihrer Beteiligung betrifft. Wie aktuelle Reportings zeigen, hat Großaktionär T. Rowe Price im dritten Quartal 90 Prozent seiner Snap-Aktien abgebaut. George Soros‘ Investmentfirma hat in dem Zeitraum gleich alle Aktien veräußert. Fidelity und der Hedgefonds Coatue hingegen haben ihre Anteile erhöht. [Mehr bei Reuters]

Mit seiner Gesichtserkennung zum Entsperren von iPhones hat Apple seit dem Start verschiedene Probleme: Sie reichen von Sorgen um die Privatsphäre bis zu Zweifeln an der Sicherheit der Technologie. Apple sagt zwar, die Lösung sei besser als der Fingerabdruck. Nun aber zeigt sich, dass selbst ein 10-Jähriger per Face-ID das Smartphone seiner Mutter entsperren konnte. [Mehr bei Wired, inklusive Video]

Marktgerüchte: Die Match Group, zu der die erfolgreiche Dating-App Tinder gehört, soll mit der Dating-App Bumble über eine Übernahme verhandeln. Bei den Gesprächen soll von einer Unternehmensbewertung von deutlich mehr als einer Milliarde Dollar die Rede sein. Das Konzept von Bumble ist, dass Frauen Männer zuerst anschreiben müssen. Gegründet hat das Startup Whitney Wolfe, die bei Tinder nach einem großen Streit ausgestiegen war.  [Mehr bei TechCrunch]

Der tägliche Uber-Skandal fehlt auch heute nicht. Zwei ehemalige Kundinnen werfen dem Mobilitätsriesen vor, seine Fahrer nicht ausreichend zu durchleuchten. Die Frauen geben an, von Fahrern vergewaltigt worden zu sein und verklagen jetzt das Unternehmen. [Mehr bei Recode]

In unserem Lesetipp auf Gründerszene geht es um das bekannte Berliner Startup Researchgate, das sich gerade mit zwei großen Verlagen herumschlagen muss. Weil Nutzer zu freizügig wissenschaftliche Publikationen hochgeladen haben sollen, klagen die Verlage nun gegen das Startup. [Mehr bei uns].

Einen klaglosen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: studioEAST / Getty

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