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Die Mabyen-Gründerinnen Manuela Apitzsch (r.) und Marie Papenkort

Wellness fürs Babys. Mit diesem Konzept wollte das Startup Mayben die DHDL-Jury überzeugen. Vor einem Jahr haben die Gründerinnen Marie Papenkort und Manuela Apitzsch auf 125 Quadratmetern das angeblich erste Baby-Spa Deutschlands in Düsseldorf eröffnet.

In ihrer Wellness-Oase bieten die beiden Gründerinnen Massagen für Babys und Freefloating, eine Art des Babyschwimmens, bei dem Säuglinge mit einem Luftkissen im Wasser baden. Eine Einzelstunde Massage und Floaten kosten 76 Euro. Etwa 70 bis 100 Besucher zählen die Gründerinnen nach eigenen Angaben täglich – abhängig von den jeweiligen Angeboten von Einzel- und Gruppenstunden. Außerdem entwickeln sie Babypflegeöle.

Von den DHDL-Juroren wollten die Gründerinnen in der Sendung am Dienstagabend 125.000 Euro haben – für zehn Prozent der Anteile. Mit dem Geld wollten sie mit neuen Baby-Spas in ganz Deutschland expandieren.

Überzeugen konnten sie damit keinen der DHDL-Jurymitglieder. Löwin Judith Williams, die bereits mehrere Male bei DHDL in Kosmetikprodukte investierte, zeigte sich jedoch von den Ölen begeistert: Sie bot 125.000 Euro für 51 Prozent der Anteile. Und stellte eine Bedingung: Das Gründerduo solle das Spa schließen, um sich voll und ganz auf die Pflegeserie konzentrieren zu können. Papenkort und Apitzsch schlugen ein.

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Tatsächlich zu machen mussten die beiden Freundinnen ihre Baby-Wellnessoase jedoch nicht. Nach der Sendung habe man sich darauf geeinigt, die Einrichtung weiter offen zu halten, sagte Mitgründerin Apitzsch im Gespräch mit Gründerszene. Die zwei neu entwickelten Babyöle kämen zudem in Kürze auf den Markt, kündigt sie an.

Bild: Vox