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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Samwer, Startups, Staubsauger – Kanzlerin Merkel hat bei der #cnight alles im Griff

Die CDU ludt zur digitalen Nacht und präsentierte sich als Partei, die die Herausforderungen erkannt hat und Deutschland auf den richtigen Weg bringen will. Oli Samwer war auch eingeladen.

Auf Facebook schreibt Jens Kuppe: „Ein wenig zerstreut der Oli. Wie auch schon in den vorigen Auftritten…“

Unter dem Artikel kommentiert Joey: „Ich war überrascht von Frau Merkel, ich glaube die versteht mehr, als dem ein oder anderen lieb ist.“

Auch Daniel schreibt: „Ich bin kein Merkel-Fan, aber sie kommt in der Runde kompetent rüber. Samwers Argumentation ist dagegen recht dürftig.“

Anders sieht das Peter: „Durchwachsene Debatte. Was Frau Merkel über Zalando bezüglich der Gewinne sagt, zeigt, dass sie keinerlei Verständnis für den Aufbau eines Unternehmens mit Wachstumkapital hat. Oliver Samwer ist aber einer der wenigen Menschen, der verstanden hat, dass die Digitalisierung jede Branche umwälzt und umwälzen wird.“

Wie Bibi zur erfolgreichsten deutschen Frau auf YouTube wurde

Mit über 1,2 Millionen Abonnenten zählt Bianca Heinicke, 21 Jahre alt, zu den größten YouTube-Stars in Deutschland. Ein Besuch in Biancas Studio, ihrem Wohnzimmer.

Unter dem Artikel schreibt Andreas Schilling: „Unfassbar, wie man quasi aus dem Nichts ein erfolgreicher Unternehmer durch Eigenvermarktung werden kann. Erinnert mich an die Cindy aus Marzahn…“

Auf Facebook kommentiert Nico Barelmann: „Und Formate wie Rocket Beans müssen ums Überleben kämpfen – wirklich schade.“

Dazu meint Marion Otto ebenda: „Hätte Rocket Beans einen ähnlichen Unterhaltungswert für die Menschen, wie die Beautytipps Nutzwert haben, hätte es eine größere Zielgruppe.“

Ebenfalls auf Facebook schreibt Tim Drygala: „Sagt einiges über das Land aus, dass ein Schönheitskanal am beliebtesten ist.“

Wenn aus Datenschutz Täterschutz wird

Wer macht was mit unseren Daten? Unwissen und Intransparenz erzeugen Angst – und die Sehnsucht nach mehr Schutz. Doch manchmal schützen wir auch Kriminelle.

Peter Magulski kommentiert auf Facebook: „Natürlich birgt Freiheit Gefahren und macht es den Verbrechern leichter, aber die Alternative ist, dass man den Freiheitsstaat letztendlich ganz aufgibt um in einer Sicherheit zu leben, bei der die Kriminellen dann einfach auf der anderen Seite der Gesetzgebung sitzen.“

Hingegen schreibt Araltanstelle: „Ich halte es für eine gute Idee, die Kennzeichenerfassung für Bewegungsprofile von Straftätern zu verwenden. Unser duckmäuserischer Verkehrsminister hat hier natürlich gleich wieder den Schwanz eingezogen. Ich frage mich, vor was die Bürger Angst haben, wenn eine Behörde weiß, wo ich mich gerade aufhalte. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht. Wir geben dauernd Standortdaten an Google&Co. weiter – meistens, ohne zu meckern. Aber wenn es um die Verbesserung unserer Sicherheit geht, regiert die ‚German Angst‘.“

Völlig anders sieht das Johann Q: „Seien wir doch mal ehrlich: Das Vorgehen gegen Airbnb-Vermieter ist hauptsächlich Placebo-Populismus, um von einer verfehlten Wohnungsbaupolitik abzulenken. Und dass es starke Widerstände gegen die Verwendung von Maut-Daten in anderem Kontext gibt, ist ganz richtig so, denn schon bei der Einführung der LKW-Maut wurde versprochen das genau das nicht passieren soll.“

Bilder von oben nach unten: Frank Schmiechen / Gründerszene; Screenshot Youtube; Ninian Reid / Bestimmte Rechte vorbehalten