Software AG Metaquark

Unternehmen arbeiten schon länger zusammen

Die TecDAX-notierte Software AG hat den Zukauf des Berliner Unternehmens Metaquark abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen heute mit. Den Zukauf hatte man Ende März bereits als Option über einen Buy-Out angekündigt, wie 4Investors berichtet. Zu den finanziellen Details der Übernahme macht die Gesellschaft keine Angaben.

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Mit der Übernahme binde der Darmstädter Software-Konzern „die Technologie für mobile Anwendungen von Metaquark in die eigene Plattform für Intelligent Business Operations und in die BPM-Produktreihe webMethods“ ein. Damit soll das Management von mobilen Anwendern, Geräten und Sicherheitsprofilen künftig einfacher werden, ebenso die Verteilung neuer Apps und Updates. Durch Monitoring-Funktionen wie Statistiken oder Nutzungsberichte sollen die Entwickler in Unternehmen außerdem die Möglichkeit erhalten, Apps benutzerfreundlicher zu gestalten.

Über das Metaquark-Angebot können mobile Anwendungen nach eigenen Angaben in Form einer einzigen Originalversion entwickelt werden, die auf jedem mobilen Betriebssystem, ob iOS, Android, BlackBerry oder Windows eingesetzt werden kann und auf verschiedenen Softwareplattformen lauffähig ist. Die Anwendungen werden über eine zentrale Plattform verwaltet, wirbt das Unternehmen.

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit rund zwei Jahren zusammen. Im März 2013 investierte der hessische Software-Konzern eine nicht genannte Summe in das Berliner Unternehmen.

Übrigens: Die wichtigsten Exits von 2013 und der vergangenen Monate gibt’s hier:

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Finanzierung für 6Wunderkinder, Exit für T-Venture: Der Beteiligungsarm der Telekom war im Zuge der 19-Millionen-Finanzierung (unter anderem durch Sequoia Capital) beim Berliner To-Do-Listen-Startup ausgestiegen. Zum Zeitpunkt des Ausstiegs verfügte T-Venture über 8,3 Prozent der Anteile, bei einer Bewertung von 60 Millionen US-Dollar.

Bild: Software AG